Seit 20 Jahren im Dienst der Stadt

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(Foto: pm)
Mosbach.  (pm) Seit nunmehr 20 Jahren steht Michael Jann im Dienst der Stadt und vor allen Dingen im Dienste der Bürger Mosbachs. Begonnen hat Jann am 01. April 2001 als Bürgermeister (1. Beigeordneter) der Großen Kreisstadt Mosbach und wurde dann zum 01. September 2006 als Oberbürgermeister in die erste Reihe gewählt, 2014 folgte dann die Wiederwahl.

Jann blickt zurück auf bewegte Jahre sowohl in der Stadt selbst als auch in der Verwaltung. Zahlreiche überörtliche Entscheidungen, die nicht im Verantwortungsbereich der Stadtverwaltung stehen, vor Ort aber umzusetzen sind, mussten und müssen bewältigt werden. Dabei werden die Aufgaben immer umfangreicher und auch immer komplexer.

Einen besonderen Stellenwert hatte und hat das Thema Krisenbewältigung: 2008/2009 sorgte die Finanz- und Wirtschaftskrise für rauchende Köpfe, 2015 galt es die Flüchtlingswelle zu bewältigen und seit Frühjahr 2020 hat die Corona-Pandemie für einen komplett neuen „Alltag“ des Verwaltungshandelns gesorgt. Es waren und sind schwierige Haushaltsjahre, die aufgrund der besonnenen Haushaltsführung über alle Jahre hinweg für Mosbach trotz aller Herausforderungen ganz gut bewältigt wurden.

Unter Federführung von OB Michael Jann ist es im Vergleich zu vielen anderen Städten gelungen, die Große Kreisstadt Mosbach attraktiv zu halten, weiterhin zu beleben und durch vielzählige Maßnahmen zu einem Wohlfühlort mit Eventcharakter zu machen. Laut eines Cima-Gutachtens liegt die Zentralitätskennziffer von Mosbach höher als z.B. von Heidelberg und Heilbronn. Dazu beigetragen hat nicht nur der zum Großteil Inhabergeführte Einzelhandel, die Erlebnismärkte und viele weitere Aktivitäten, die Einkaufen zusammen mit der örtlichen Gastronomie zum Erlebnis machen, sondern auch die vorausschauende Planung für den Gesamtstandort Mosbach. Die Fäden in der Hand hat dabei der Oberbürgermeister, dessen Aufgabe es ist, die Verwaltung zu leiten und vor allem auch, die Zukunft der Gesamtstadt im Auge zu behalten.

Auf der Liste der erfolgreich umgesetzten Projekte finden sich z.B. die Reaktivierung der Industrie-Brache Majolika und die Sanierung des Gartenweg-Areals mit Hilfe von Investoren und gelungener Planung. Entstanden ist auf dem Majolika-Areal ein attraktives Einkaufszentrum am Rande der Altstadt das mit der Fußgängerunterführung an der Sparkasse optimal mit der Innenstadt verbunden ist. Brach gefallene Gewerbeflächen konnten damit wieder in den Wirtschaftskreislauf eingegliedert werden.

Ähnlich war es beim Gartenweg-Areal, wo zuvor ein ebenerdiger Parkplatz wertvolle Altstadtflächen einnahm. Hier verbindet nun der sogenannte Boulevard Stadtpark, Bachmühle und das neue „Quartier an der Bachmühle“ mit der Fußgängerzone und leistet mit neuen attraktiven Geschäften und Gastronomie einen guten Beitrag zur weiter steigenden Attraktivität der Innenstadt. Die neue Mediathek, die in diesem Zentrum verwirklicht werden konnte, ist ein beliebtes Vorzeigeprojekt und liefert auch noch nach sechs Jahren immer weiter steigende Besucherzahlen. So bewertet es auch OB Jann selbst: „Die Bebauung des Gartenwegareals war in der Bevölkerung heiß umstritten, aber der Erfolg gibt uns recht: es hat sich gelohnt, beharrlich an der Realisierung dran zu bleiben.“

Möglich wurden all diese Projekte auch, weil sich Mosbach rechtzeitig und vorausschauend für ein Förderprogramm des Landes zur Sanierung von Innenstädten beworben hat und bereits zum zweiten Mal berücksichtigt werden konnte. Es werden aus diesem Topf nicht nur öffentliche Sanierungen und Bauvorhaben gefördert, sondern vor allen Dingen auch private Sanierungs- und Modernisierungsvorhaben. Man sieht es der Innenstadt Mosbachs an; die meisten Häuser sind in gutem Zustand, es konnten für die oftmals brach liegenden Obergeschosse Wohnnutzungen umgesetzt werden und schlussendlich geben die Renovierungen und Instandsetzungen dem örtlichen Handwerk eine gute Auftragslage.

Die Aufgabe eines Oberbürgermeisters ist es, den Überblick zu behalten und Projekten und Vorhaben ein Ziel und damit eine Richtung zu geben. Ganz wichtig für OB Jann waren und sind die Ertüchtigung und Ausbau der Schulen und Kindergärten, um Mosbach somit gerade auch für Familien eine große Anziehungskraft zu geben. Mit der ständigen Fortschreibung des Bedarfsplanes für die Kinderbetreuung U3 und Ü3 hat er dabei als Verwaltungschef stets einen Überblick über die notwendigen Betreuungsangebote und kann so – sofern erforderlich – schnell neue Betreuungsmöglichkeiten auf den Weg bringen. Nicht zuletzt bedeuten mehr Einwohner auch mehr Einnahmen für Mosbach.

Der Erhalt und weitere Ausbau des DHBW-Standortes sind ihm ebenso wichtige Anliegen. Dabei kann er durchaus zufrieden auf das neue Studierenden-Wohnheim blicken. Aktuell setzt sich Jann dafür ein, aus dem ehemaligen Obertorzentrum ein Baukompetenz-Zentrum der Dualen Hochschule zu machen. Die Verhandlungen darüber laufen auf Hochtouren.

Als eine der ersten Kommunen in Baden-Württemberg hat Jann eine Stabstelle Digitalisierung geschaffen und mit einem jungen, gut ausgebildeten Digitalisierungsbeauftragten besetzt, der Mosbach Schritt für Schritt in die digitale Zukunft führen wird. Wie wichtig das ist, wird angesichts der Pandemie offenbar.

Das öffentliche Leben so vielfältig wie möglich zu gestalten und die Stadt attraktiv für alle BürgerInnen zu erhalten, stets weiter zu entwickeln und somit für Neubürger interessant zu machen, ist das Eine. Es gibt aber auch wichtige Aufgaben zum Schutz der Bevölkerung und dazu zählt u.a. die Freiwillige Feuerwehr, die unter Federführung von Jann einen hauptamtlichen Gesamtkommandanten mit drei Mitarbeitern erhalten hat und so effizient und zielorientiert für Mosbach und seine Teilorte alles rund um den Brandschutz, Löschen, Katastrophenschutz und vielem mehr leisten kann.

Dazu gehört es auch, für effiziente und gut ausgestattete Feuerwehrgerätehäuser zu sorgen. So wurden in den letzten 20 Jahren das Feuerwehrgerätehaus der Abteilung Stadt neu gebaut und auch die Wehren in Neckarelz/Diedesheim sowie in Lohrbach haben ein neues modernes Gebäude erhalten. Auch für Fragen der technischen Ausstattung der Feuerwehr hat der Oberbürgermeister stets ein offenes Ohr.

Michael Jann hat in den zurückliegenden 20 Jahren an 263 Gemeinderatssitzungen teilgenommen und ab 2006 durchgehend geleitet. Daneben standen 164 Ausschusssitzungen des Technischen Ausschusses, 67 Sitzungen des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport und 75 des Haupt- und Finanzausschusses, 12 Sitzungen des Gemeinsamen Ausschusses sowie 68 Sitzungen des Stadtseniorenrats/Seniorenbeirats auf der Agenda.

Außerdem ist Jann Vorsitzender des Verwaltungsrates der Sparkasse Neckartal-Odenwald, des Verwaltungsrates der Johannes-Diakonie und des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg. Er ist zudem Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke GmbH, der Odenwald-Netz-Gesellschaft, der Kultur- und Tageszentrum Alte Mälzerei GmbH & Co. KG, Vorsitzender der Musikschule Mosbach und der Volkshochschule Mosbach. Als Mitglied des Verwaltungsrates der Bodensee-Wasserversorgung, als Mitglied im Vorstand der Naturpark Neckar-Odenwald und der Touristikgemeinschaft Odenwald, um nur die wichtigsten zu nennen, vertritt er die Belange von und für Mosbach. Und ganz nebenbei ist Michael Jann auch noch Ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Mannheim.

Eine weitere Aufgabe von OB Jann ist der Vorsitz des Verwaltungsrates GENO, besser bekannt als Gewerbegebiet TECHNO auf der Asbacher Höhe. Unter seiner Ägide ist es gelungen große Grundstücksverkäufe zu realisieren. Zum einen der Verkauf an die MPDV und schließlich als III. Bauabschnitt der Verkauf an die Firma Interroll sowie mehrere kleinere aber nicht minder wichtige Gewerbeansiedlungen.

Als Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Mosbach sieht er seine Aufgabe folgendermaßen: „In allen Belangen den Überblick behalten und souverän die Geschicke der gesamten Stadt lenken.“ Dass dies nicht in einem geregelten acht Stunden Job absolvierbar ist, dürfte angesichts der Fülle an Aufgaben und Ämter nachvollziehbar sein. Aber Michael Jann selbst beurteilt seinen „Job“ als „eine interessante, vielfältige und kreative Aufgabe, die auch nach 20 Jahren nichts an Anziehungskraft eingebüßt hat.“ Seit 2006 leitet er die Geschicke der Stadt und ist sich dabei seiner großen Verantwortung voll bewusst und gleichzeitig tief dankbar für das in ihn gesetzte Vertrauen.

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