Falsche Polizeibeamte fordern Bußgeld

(Symbolbild)
Wir bleiben für Sie am Ball, spendieren Sie uns dafür einen Kaffee!

Eberbach.   (ots) Am Samstag gegen 13:45 Uhr hielten zwei falsche Polizeibeamte auf der L2311 zwischen Eberbach und Gaimühle auf Höhe des Stausees einen 28-jährigen Autofahrer an und versuchten unter einem Vorwand Bargeld von diesem zu erbeuten. Die beiden Männer fuhren dem 28-Jährigen hinterher, schalteten in ihrem Fahrzeug ein Blaulicht an, woraufhin der junge Mann am Straßenrand anhielt. Die falschen Polizisten gaben an, dass das Opfer zu schnell gefahren sei und verlangten den Führer- sowie Fahrzeugschein. Einer der beiden trug eine Schutzweste mit der Aufschrift „POLIZEI“. Da an dem Führerschein eine kleine Ecke abgebrochen war, wollten die Täter ein Bußgeld von 100 Euro erheben, welches der 28-Jährige direkt bezahlen sollte. Dem Mann kam das Vorgehen verdächtig vor, weshalb er eine Barzahlung ablehnte und die Polizei verständigte. Den Tätern gelang es unerkannt zu flüchten. Sie werden wie folgt beschrieben:

Täter 1:  Südeuropäischer Phänotyp, zwischen 180 cm und 185 cm groß, ca. 30 Jahre, sportliche Statur, braune Augen, kurzer Vollbart, Glatze, sprach akzentfrei Deutsch, trug eine dunkelgraue Jeans, ein schwarzes Langarmshirt und eine vermeintliche Schutzweste mit der Aufschrift „POLIZEI“. An der Hüfte hatte er ein Pistolenholster angebracht. Ob sich darin eine Waffe befand, bedarf weiterer Ermittlungen.

Täter 2:  170 cm bis 175 cm groß, ca. 35 Jahre alt, kräftige Statur, mitteleuropäisches Erscheinungsbild, trug eine dunkelgraue Jeanshose, eine schwarze Jacke und eine dunkle Stoffmütze.

Beide Täter trugen eine Mund-Nasen-Bedeckung. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen schwarzen Mercedes-Benz.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder selbst durch die falschen Polizisten angehalten wurden, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06271/9210-0 beim Polizeirevier Eberbach oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Hinweis

Die Polizei Baden-Württemberg nimmt nur in Ausnahmefällen Bargeld entgegen. Dies wird amtlich quittiert. Im Zweifel immer einen Dienstausweis vorzeigen lassen oder sich telefonisch über die Notrufnummer 110 informieren, ob es sich um echte Polizeibeamte handelt.

Zum Weiterlesen:

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar verfassen