Fischesterben nach Störfall in Kläranlage

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(Symbolbild – Pixabay)
 Limbach.  (pm) In der Kläranlage Limbach hat es im Rahmen eines Einsatzes einer mobilen Schlammentwässerung einen Störfall gegeben. Vermutlich durch einen Pumpendefekt gelang die zur Schlammentwässerung eingesetzte und notwendige Substanz in die Becken der Kläranlage Limbach. Dort vermischte sich die Substanz mit dem Abwasser und gelangte dadurch zum Ablauf der Kläranlage in die Lautzenklinge. Die Lautzenklinge läuft in die Elz.

Der Einlauf ist ca. 200 m oberhalb der Heidersbacher Mühle. Der Vorfall wurde dem Landratsamt und der Polizei gemeldet. Maßnahmen zur schnellen Rückkehr zum Normalbetrieb der Limbacher Kläranlage wurden in enger Abstimmung mit den Fachbehörden umgehend in Gang gesetzt. Dennoch kam es neben den Schäden auf der Kläranlage durch den Zufluss in die Gewässer dort auch zu einem Fischsterben.

Die Fischpächter und die am Bachlauf liegenden Kommunen wurden durch die Gemeinde Limbach verständigt. Gegen die verursachende Firma wurden inzwischen entsprechende Schritte eingeleitet. Die Gemeinde Limbach rät vorerst von einer Nutzung des Bachwassers ab.

Der Fachbereich Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Heilbronn zusammen mit dem zuständigen Fachdienst des Landratsamtes Neckar-Odenwaldkreis haben die Ermittlungen zur Sache übernommen.

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