Streuobstbestände zur Ernte freigeben

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(Symbolbild )

„Gelbe Bänder“ nun an zwei Stellen erhältlich

Walldürn.  (pm) Auch der Neckar-Odenwald-Kreis beteiligt sich in diesem Jahr an der Aktion „Das Gelbe Band“, an der sich auch die Stadt Walldürn beteiligt. Ziel dieser Aktion ist es, ungenutztes Obst aus Streuobstbeständen, das ansonsten verderben würde, für die Nutzung an Privathaushalte freizugeben.
Obstbaumbesitzer markieren die Bäume mit dem Gelben Band. Das ist das Zeichen an die Bevölkerung, dass diese Bäume für den eigenen Verbrauch und in haushaltsüblichen Mengen abgeerntet werden dürfen. Die Früchte von nicht gekennzeichneten Bäume sind allerdings tabu und dürfen nicht geerntet werden.

Auch ist bei der Ernte Vorsicht geboten, da jeder auf eigene Gefahr agiert und somit für seine Sicherheit (z.B. beim Besteigen von Leitern) selbst verantwortlich ist. Dass Gelbe Band-Bäume nicht beschädigt werden und die Grundstücke nach der Ernte wieder ordentlich verlassen werden, versteht sich von selbst.

Mit der Teilnahme an der Aktion „Das Gelbe Band“ tragen Baumeigentümer wie auch Obstverwender dazu bei, regionale Lebensmittel – insbesondere das Streuobst – höher wert zu schätzen und seine Vergeudung zu vermeiden.
Bereits seit Ende Mai können die gelben Bänder im Alten Rathaus der Stadt Walldürn, Hauptstraße 27, abgeholt werden. Zudem sind die kostenlosen Bänder nun auch beim Vorsitzenden des Walldürner Biotopschutzbundes, Bernhard Spreitzenbarth (Königsberger Straße 1 in Walldürn) erhältlich.

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