Portospende an das Bezirksmuseum

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Im Besein von Bürgermeister Roland Burger (li.) nimmt Dr. Wolfgang Hauck (Mitte) den Scheck zugunsten des Bezirksmuseums Buchen entgegen. Überbringer war Kommunalberater Bernhard Ries (re.) von der EnBW-Tochter NetzeBW (Foto: pm)

Zählerstand online durchgeben und das Porto wird zur Spende

Buchen. (pm) So einfach kann es sein, Gutes zu tun. Die Netze BW ruft seit einiger Zeit dazu auf, ihr den Stand des Stromzählers nicht mehr per Post, sondern mittels elektronischer Medien mitzuteilen. Als Anreiz verspricht der Netzbetreiber, das dadurch eingesparte Porto einer gemeinnützigen Einrichtung vor Ort zu spenden. So kamen im vergangenen Jahr in Buchen 1.039,80 Euro zusammen.

In diesem Jahr kommt der Betrag dem Bezirksmuseum Buchen e.V. zugute. Nahezu alle Vereine, die in der Regel ohnehin nicht über große finanzielle Mittel verfügen, sind von der Corona-Pandemie arg gebeutelt – auch das Bezirksmuseum Buchen musste lange Zeit geschlossen bleiben. Da komme der unerwartete Geldsegen gerade zum rechten Zeitpunkt, wie Dr. Wolfgang Hauck als erster Vorsitzender des Museumsvereins anmerkt: „Uns tut jetzt jeder Euro gut, der uns und unsere Arbeit unterstützt. Und über eine Spende, die so unverhofft kommt wie diese, freut man sich doppelt. Wir werden den Betrag bei der neuen Dauerausstellung „Buchen im Mittelalter“ verwenden, die wir mit den Schülern der Museums AG des Burghardt-Gymnasiums gemeinsam erarbeiten.“

„Die Netze BW hat da vor einigen Jahren eine ganz tolle Idee gehabt – gut gemacht!“, findet Bürgermeister Roland Burger daher auch lobende Worte für die Aktion und ergänzt: „Mein herzlicher Dank richtet sich auch an alle Haushalte in unserer Stadt, die mit ihrer Teilnahme an der Zählerstands-Online-Übermittlung zur Spendensumme beigetragen haben.“

Die Portospenden-Aktion kommt nicht nur gut an, sie trägt auch in mehrerlei Hinsicht Früchte, berichtet Bernhard Ries, Kommunalberater der Netze BW bei der Scheckübergabe. „Heute übermitteln uns bereits mehr als 60 Prozent unserer Netzkunden ihre Zählerstände elektronisch. Es geht schneller und das bei einer geringeren Fehlerquote.“

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