„Für die kommenden Zeit viel vorgenommen“

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Unser Bild zeigt den Vorsitzenden Albin Jelinek (re.) mit Mitgliedern der Vorstandschaft auf dem Vorplatz des Schlierstadter Dorfhäuschens mit den neuen Bänken. (Foto: privat)
Schlierstadt.  _(tm)
Vereine leben vom Miteinander und Füreinander, gemeinsam werden Ziele gesteckt und diese im Jahresverlauf verfolgt. „In den beiden zurückliegenden Jahren waren leider nur sehr wenige der ursprünglich geplanten Aktivitäten möglich. Für die kommende, hoffentlich coronafreie Zeit haben wir uns jedoch einiges vorgenommen“, sagte der Vorsitzende des Schlierstadter Heimatvereins, Albin Jelinek, bei der Jahreshauptversammlung mit Rückblick auf die vergangenen Vereinsjahre 2019 und 2020.

Besonders bedauerte Jelinek den Wegfall der monatlichen „Kaffetreffs im Dorfhäusle“, waren diese doch vor Corona eine beliebte Anlaufstelle für Jung und Alt aus dem gesamten Ort. Aktuell sei man noch vorsichtig und verzichte zunächst noch auf das gesellige Miteinander am Mittwochnachmittag, habe aber die Hoffnung, spätestens im nächsten Jahr wieder dieses Angebot zu starten.

Des Weiteren berichtete der Vorsitzende Albin Jelinek über Aktivitäten im Dorfhäusle. Konnte im Jahr 2019 noch mit Ausbauarbeiten im Obergeschoss begonnen werden, mussten für das Jahr 2020 geplante Arbeitseinsätze aufgrund der Pandemie entfallen. Ebenso entfiel auch das für das Jahr 2020 geplante Schlierstadter Dorffest, wo sich der Heimatverein gerne wieder bei der Organisation des Traktortreffs sowie des Eisangebots beteiligt hätte.

Ursprünglich sollte mit dem Dorffest auch die Feier zum 25-jährigen Bestehen des Heimatvereins verbunden werden, diese Festivität wolle man aber zu gegebener Zeit nachholen. Trotz der ausgefallenen Jubiläumsfeier will der Heimatverein langjährige Mitglieder und die Bevölkerung zum Jubiläum am Erfolg des Vereins teilhaben lassen.

Deshalb entschied sich die Vorstandschaft des Heimatvereins an der Bankaktion der Stadt Osterburken und des Schlierstadter Ortschaftsrates sich mit einer Spende zu beteiligen. Insgesamt stiftete der Heimatverein fünf Bänke im Wert von 3.500 Euro die im Ort aufgestellt wurden. Außerdem übernimmt der Verein die Kosten für drei Waldsofas im Wert von 1800 Euro, die im Lauf der nächsten Wochen noch an verschiedenen Plätzen im und um das Ort aufgestellt werden sollen.

Ebenso berichtete Jelinek über verschiedene Instandhaltungsmaßnahmen an der Grillhütte und am vereinseigenen Toilettenwagen. Auch hier machten sich die Auswirkungen der Pandemie für den Verein spürbar. Die Grillhütte musste über Monate geschlossen bleiben und konnte somit keine Erlöse für den Verein bringen. Weitaus geringer fiel auch der Erlös aus dem Christbaumverkauf aus zumal auf das Angebot von Speisen und Getränken coronabedingt verzichtet wurde.

Weitaus erfreulicher war es, dass der Toilettenwagen dauerhaft an ein regionales Unternehmen vermietet werden konnte und dadurch Einnahmen erzielt werden konnten. Darauf ging auch Kassier Reiner Münch ein, der trotz verschiedener Ausgaben und Einschränkungen Zufriedenstellendes zu berichten wusste. Finanziell könne der Verein gut aufgestellt in die Zukunft gehen, dennoch sei der altersbedingte Mitgliederschwund dabei nicht aus den Augen zu verlieren sondern um neue Mitglieder stetig zu werben.

Im Anschluss übermittelte Ortsvorsteher Jürgen Breitinger die Grüße der Stadt Osterburken sowie die des Schlierstadter Ortschaftsrates und nahm die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft für die beiden Geschäftsjahre 2019 und 2020 vor. Sein Dank galt allen, die trotz der Pandemie dem Verein die Treue gehalten haben. Ebenso dankte er für die Aktivität des Heimatvereins für das Allgemeinwohl der Bürgerinnen und Bürger in Schlierstadt.

Anschließend richtete Vorsitzender Albin Jelinek den Blick in Richtung Zukunft. Im Dezember wolle man wieder den allseits beliebten Christbaumverkauf anbieten, dann hoffentlich wieder unter normaleren Umständen als 2020. Ebenfalls sollen in diesem Jahr noch zwei Bildstöcke hergerichtet werden. Einer davon befindet sich am Bofsheimer Weg, dort soll ein in die Jahre gekommenes Fundament neu aufgebaut werden und mit einem restaurierten Holzkreuz versehen werden.

Das andere Bildstockprojekt befindet sich im Wald Richtung Osterburken am sogenannten Hutpfad wo ein gestohlenes Kreuz durch ein Naturkreuz ersetzt werden soll. Des Weiteren wolle man, wenn möglich, im Winterzeitraum im Dorfhäusle mit dem Ausbau weiter vorankommen.

Zum Schluss dankte Albin Jelinek einigen fleißigen Mitgliedern die sich über die außergewöhnliche Zeit hinweg auch einzeln auf besondere Weise für den Verein eingebracht haben.

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