Gefahren durch Sturmtief Ignatz

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(Symbolbild – Pixabay)
Neckar-Odenwald-Kreis.  (pm) Aufgrund des noch andauernden Sturmtiefs Ignatz warnt die untere Forstbehörde des Neckar-Odenwald-Kreises Spaziergänger, Sportler und andere Waldbesucher davor, Wälder und Parks zu betreten. Auch Waldparkplätze und Parkflächen entlang von Waldrändern sind zu meiden. Aufgrund orkanartiger Böen mit Windgeschwindigkeiten über 110 Stundenkilometer sind Astabbrüche und Entwurzelung von Bäumen möglich.

Insbesondere in geschädigten Buchen-Altbeständen ist mit Kronenbrüchen und Astabbrüchen zu rechnen. „Trockene Äste, die aus dem Kronenbereich auf den Boden stürzen, können mehrere Meter weit fliegen. Wer heute den Wald betritt, begibt sich in Lebensgefahr“, warnt Fachdienstleiter Jörg Puchta.

Aber auch ein bis zwei Tage nach dem Sturm können immer noch Äste herabfallen und so Mensch und Tier verletzen. Mitarbeiter aller Forstreviere im Kreis werden sich nach dem Sturm bemühen, Gefahrstellen durch angebrochene Bäume zu beseitigen. Private Waldbesitzer, die Sturmschäden aufarbeiten wollen, werden zu besonderer Vorsicht aufgefordert, da die Bedingungen im Sturmholzverhau außerordentlich gefährlich sind.

Entsprechende Unfallverhütungsvorschriften sind strikt zu beachten. Die Forstbetriebsleitungen und örtlich zuständigen Forstreviere beraten gern.

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