Feuerwehr-Digitalfunk mit gutem Fortschritt

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(Foto: pm)

Feierstunde in Billigheim

Billigheim.  (pm) Die Feuerwehren im Kreis stellen derzeit ihre Funktechnik von analoger auf moderne Digitaltechnik um. Dadurch wird eine veraltete Gerätegeneration abgelöst, der Funk abhörsicher verschlüsselt und die Steuerung der Einheiten im Einsatz verbessert. Die Stabsstelle Feuerwehr und Bevölkerungsschutz im Landratsamt unterstützt die Städte und Gemeinden bei der Umstellung. Mit der gesammelten Lieferung von BOS-Sicherheitskarten und dem Zuschlag bei einer Warenkorbbeschaffung von Funktechnik konnten vor Kurzem zwei wesentliche Meilensteine erreicht werden.

Mit der der Übergabe von 430 BOS-Sicherheitskarten, darunter der zehntausendsten durch das Innenministerium Baden-Württemberg konfigurierten, konnte der vom Landratsamt für alle Städte und Gemeinden gestellte Sammelantrag erfolgreich abgewickelt werden. Diese vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bereitgestellten Karten ermöglichen, ähnlich der SIM-Karte im Smartphone, überhaupt erst den Betrieb der Funkgeräte.

Die Übergabe der BOS-Sicherheitskarten durch das Innenministerium an Kreisbrandmeister Jörg Kirschenlohr erfolgte im Rahmen einer Feierstunde bei der Freiwilligen Feuerwehr Billigheim im Beisein von Bürgermeister Martin Diblik. In diesem Zusammenhang würdigten Kirschenlohr und Erster Landesbeamter Dr. Björn-Christian Kleih die Bedeutung des Digitalfunks für eine zeitgemäße Kommunikation der Einsatzkräfte.

Nahezu zeitgleich konnte das Landratsamt eine Warenkorbbeschaffung von digitaler Funktechnik zu Gunsten der Städte und Gemeinden abschließen. Die Ausschreibung dient dem Ersatz der alten, analogen Funktechnik aus den Baujahren 1975 bis 1990, die derzeit in den Feuerwehren der Städte und Gemeinden verwendet wird. Die Feuerwehren aller 27 Städte und Gemeinden sowie drei Werkfeuerwehren können nun digitale Funktechnik aus zwei Warenkörben abrufen.

Anhand einer Bewertungsmatrix entscheiden die Gemeinden selbst, welcher Anbieter den Zuschlag erhält. Das Volumen des Gesamtprojekts im Landkreis beläuft sich auf circa 1,2 Millionen Euro. Die Umstellung auf den Digitalfunk soll bei den Feuerwehren im Neckar-Odenwald-Kreis bis Ende 2022 abgeschlossen sein.

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