Europäisches Filmfestival der Generationen in Buchen

Datum/Zeit
23.10.2018
10:30 - 12:30

Im Rahmen des Festivals werden in Buchen zwei Filme gezeigt:
Dienstag, 23. Oktober 2018 um 10.30 Uhr „Heute bin ich Blond“
Freitag, 26. Oktober 2018 um 19 Uhr „Ein Mann namens Ove“

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Das Europäische Filmfestival der Generationen gastiert in diesem Jahr wieder vom 18. – 28. Oktober in der Metropolregion Rhein-Neckar und auch in Buchen. Die Stadt Buchen nimmt in Kooperation mit dem Burghardt-Gymnasium Buchen und dem Mehrgenerationentreff daran teil, es werden zwei Filme gezeigt. Sie befindet sich hier in bester Gesellschaft mit 64 anderen lokalen Veranstaltern. Der Film „Heute bin ich blond“ wird am Dienstag, 23.Oktober um 10.30 Uhr in der Stadthalle gezeigt. Am Freitag, 26. Oktober um 19 Uhr ist im Mehrgenerationentreff der Film „Ein Mann namens Ove“ zu sehen.

Nach beiden Filmen erfolgt im Anschluss mit Moderatoren und Publikum eine Diskussionsrunde. Näheres zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie im Internet unter www.festival-generationen.de. Ziel der Diskussion ist es die jeweiligen Filmbotschaften zu den Themen Alter, altern, demografischer Wandel und Dialog der Generationen zu vertiefen und auf die lokalen Angebote zum Thema hinzuweisen. Im Idealfall können aus den jeweiligen Gesprächen sogar Initiativen und Projekte entstehen.

In diesem Jahr steht das Filmfestival erstmalig unter einem Hauptthema: Digitalisierung & Teilhabe. Viele Filme des Festivals thematisieren die Chancen aber auch Herausforderungen, die mit einer immer weiter technisierten Welt einhergehen.

Das Europäische Filmfestival der Generationen ist mittlerweile eine sehr anerkannte bundesweite Veranstaltungsreihe. Bundesweiter Veranstalter ist das Kompetenzzentrum Alter der Universität Heidelberg. Festivalleiter ist der anerkannte Gerontologe Dr. Michael Doh. Die Verantwortung der regionalen Koordinierung liegt in den bewährten Händen des vom Verband Region Rhein-Neckar getragenen Netzwerks Regionalstrategie Demografischer Wandel.

Zu den Filmen in Buchen:

Dienstag, 23. Oktober 2018, 10.30 Uhr, Stadthalle Buchen:
Themen: Umgang mit Krebs, Resilienz und Bewältigungsformen in der Lebenskrise, Identitätssuche und Persönlichkeitsentwicklung, Autonomie und Selbstgestaltung, Entwicklungsgewinne trotz Verlus-ten, soziale Beziehungen und soziale Teilhabe
Heute bin ich blond
Junge Frau kämpft mit Lebensmut und Perücken gegen den Krebs

Deutschland 2013, 113 Min., Regie: Marc Rothemund, mit: Lisa Tomaschewsky, Karoline Teska, David Rott, Peter Prager. Altersempfehlung: ab 14 Jahren.
Die lebenslustige Studentin Sophie erfährt mit 21 Jahren, dass sie Brustfellkrebs hat, der aggressiv und nicht operabel ist. Doch sie will kämpfen und weiterhin das Leben genießen. Selbstbewusst und reflektiert geht sie mit ihrer Lebenskrise um: Sie beginnt ein Tagebuch über ihre Leidenszeit zu führen und als ihr durch die Chemotherapie die Haare ausfallen, entschließt sie sich, diese ganz abzurasieren und stattdessen Perücken zu tragen. Dieser mutige Schritt hilft ihr, eine neue Freiheit zu erlangen – denn mit jeder Perücke nimmt sie eine neue Identität an und lernt, verschiedene Seiten ihrer selbst auszuleben. Zusammen mit Freundin Bella feiert sie Partys, flirtet und verliebt sich. Es hilft ihr dem tristen Krankenhausalltag zu entfliehen und Geborgenheit und Glücksmomente zu erleben. Und es gibt ihr die Kraft und die Hoffnung den Krebs zu bezwingen. Ein emotional bewegen-der Film, der auf einer autobiografischen Geschichte beruht.
Homepage und Trailer: http://www.heute-bin-ich-blond.de/

Freitag, 26. Oktober 2018, 19 Uhr im Mehrgenerationentreff:
Themen: Einsamkeit und Depression im Alter, Nachbarschaftliche Beziehungen, Unterstützung- und Versorgungsstrukturen, Daseinsvorsorge in der Kommune, Dialog der Generationen
Ein Mann namens Ove
Hilfesuchende Nachbarin trifft auf einsamen Griesgram

Schweden 2015, 116 Min., Regie: Hannes Holm, mit Ralf Lassgård, Bahar Pars, Filip Berg, Ida Engvoll. Altersempfehlung: ab 12 Jahren.
Der grantige Witwer Ove ist der Schrecken der Nachbarschaft: Auf seinen morgendlichen Kontrollgängen inspiziert er pedantisch seine Siedlung und beanstandet barsch jegliches Fehlverhalten seiner Umgebung. Doch hinter dem misanthropischen Verhalten verbirgt sich eine verletzliche, einsame Seele. Denn er kann den Verlust seiner geliebten Frau nicht überwinden und sehnt sich danach ihr in den Tod zu folgen. Doch all seine Suizidversuche scheitern – denn in der Nachbarschaft zieht eine ausländische, schwangere Frau mit ihrer Familie ein, die beharrlich seine Hilfsbereitschaft einfordert. Zögerlich öffnet er sich und nach und nach beginnt er, sich auch für die Belange der ganzen Nachbarschaft einzusetzen. Eine schwarzhumorige Tragikomödie mit skurrilen Momenten über Einsamkeit im Alter und nachbarschaftliche Hilfsbereitschaft.
Homepage und Trailer: http://www.einmannnamensove-film.de/home/


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