Faszination Tibet – Auf dem Dach der Welt zum heiligen Berg Kailash

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Datum/Zeit
20.10.2016
20:00 - 22:00

Veranstaltungsort
Alte Mälzerei Mosbach

Tibet gehört nach wie vor zu den geheimnisvollsten und faszinierendsten Ländern unserer Erde. Begleiten Sie Andreas Huber auf dem sagenumwobenen Dach der Welt mit seiner atemberaubenden Landschaft zum heiligen Berg Kailash. Die Tour in das spirituelle Herz Tibets gehört sicherlich zu den nachhaltigsten Erfahrungen, die man heutzutage noch erleben kann.
Das „Land der Schneeberge“ hat schon seit Jahrhunderten die Phantasie der Europäer angeregt. Sensationelle Gebirgslandschaften, Klöster in denen Mönche im flackernden Licht der Butterlampen ihre Gebete rezitieren, Nomaden die mit ihren Yaks durch die weiten Hochebenen ziehen und die bunte Welt des tibetischen Buddhismus machen eine Reise durch Tibet zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.
Die Reise startet in der Landeshauptstadt Lhasa, wo sich der Fotograf unter die tibetischen Pilger mischt, um die ersten Eindrücke von diesem zutiefst gläubigen Volk zu bekommen. Der Buddhismus scheint für die Tibeter so wichtig zu sein, wie das Atmen. Selbstverständlich dürfen auch der Besuch des Jokhang-Tempels, des monumentalen Potala-Palastes sowie einiger Klöster nicht fehlen.
Von Lhasa aus geht es über Gyantse nach Shigatse durch eine der fruchtbarsten Gegenden von Tibet. Hier konnte Huber auf den über 4000 Meter hoch liegenden Feldern miterleben, wie die Hochlandgerste angebaut wird und im Herbst in purer Handarbeit mit der Sichel abgeerntet wird.

Nach dem Besuch des großen Wochenmarktes in Shigatse und einigen Informationen zum Kloster Tashilhungpo geht die Fahrt weiter entlang des Himalaya-Hauptkamms vorbei am sechsthöchsten Berg der Erde, dem Cho Oyu. Kurz darauf kommt der Mount Everest aus den Wolken, oder der Chomolungma, wie ihn die Tibeter nennen. Es ist nicht nur die sauerstoffarme Luft, die einem den Atem raubt, sondern auch die Farbenvielfalt der Berge und Seen und diese unbeschreibliche Nähe zum Himmel, der fast zum Greifen nah ist.
Urplötzlich taucht er aus der Hochebene auf, Majestätisch und alles andere überragend, der heilige Mount Kailash. Den 6714 m hohen, ewig eisbedeckten Weltenberg Meru umgibt eine Aura, der sich niemand entziehen kann, der an diese heilige Stätte kommt. Durch seine Pyramidenform, die exakt in alle Himmelsrichtungen zeigt und dadurch, dass hier die vier mächtigsten Flüsse Asiens entspringen, hat der Kailash schon seit Lebzeiten die Phantasie der Menschen angerührt. Der heilige Berg Kailash wird von vier unterschiedlichen Religionsgemeinschaften Asiens als heilig betrachtet und ist, genauso wie der Manosarovar-See zu seinen Füßen, schon seit mehr als 1000 Jahren das Ziel unzähliger Pilgerschaften.
Ca. 280 km weiter westlich, tief eingebettet in die bizarren Schluchten des Sutlej-Flusses, die in ihrer Form stark an den Grand Canyon erinnert, liegen die jahrhundertealten Ruinen Tsaparang und Tholing, die letzten Zeugen des ehemaligen Königreiches von Guge. Die viele Hundert Jahre alten Wandmalereien in den Klöstern stellen zweifellos die wertvollste Hinterlassenschaft dieser uralten Dynastie dar.
Selbstverständlich steht auch noch ein Besuch bei den tibetischen Nomaden auf dem Programm. Die Drokpa, wie sie in Tibet genannt werden, leben noch immer in ihren schwarzen Zelten aus Yakhaar, als ob sich für sie in der heutigen Zeit nichts geändert hätte. Wenn man erleben darf, wie zufrieden, fröhlich und gastfreundlich die Menschen trotz ihres extrem harten Alltags sind, dann kommt man als anderer Mensch aus Tibet zurück.
Andreas Huber hat neben der Fotografie und der landestypischen Musikauswahl auch bei dieser Reise-Reportage wieder großen Wert auf eine ebenso informative wie unterhaltsame Live-Moderation
Eintritt: VVK 12 €, Schüler/Studenten 10 Euro, AK 2 € teurer



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