Treffpunkt Medizin – Was tun bei Blasenschwäche?

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Datum/Zeit
04.02.2020
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Neckar-Odenwald-Klinik Mosbach - Knopfweg 1 - Mosbach

Chefarzt Dr. Winfried Munz informiert in Mosbach zu Diagnostik und Therapie bei Blasenschwäche der Frau 

„Inkontinenz muss nicht sein“, unterstreicht der Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Neckar-Odenwald-Kliniken Dr. Winfried Munz im Vorfeld eines Vortrags am Dienstag, den 04. Februar. Wie Blasenschwäche der Frau behandelbar ist und welche Diagnostik und Therapie hierzu notwendig ist, wird Dr. Munz an diesem Abend um 19.00 Uhr am Standort Mosbach im Konferenzraum erstes UG erläutern.

Hochrelevant und mit einem hohen Leidensdruck verbunden ist das Thema für mehrere Millionen Frauen in Deutschland, wobei nicht nur ältere, sondern auch viele jüngere Frauen betroffen sind. Der Vortrag findet im Rahmen der Vortragsreihe „Treffpunkt Medizin“ statt. Anschließend steht der Referent für individuelle Fragen zur Verfügung.

Hintergrund:
Frauen leiden zwei- bis viermal häufiger unter einer Blasenschwäche (Harn-Inkontinenz) als Männer. Im Vergleich zu Männern haben Frauen eine anfälligere und stärker beanspruchte Beckenbodenmuskulatur, die zusätzlich durch Schwangerschaften und Geburten strapaziert wird.

Bei den 20- bis 30-jährigen Frauen leiden immerhin schon zehn Prozent unter einer Harninkontinenz, bei den 40- bis 50-jährigen ist es ein Viertel aller Frauen, bei den über 80-jährigen steigt der Anteil auf 40 Prozent; allerdings mit einer großen Bandbreite von geringen bis schweren
Symptomen. Meistens handelt es sich um eine Belastungsinkontinenz, auch Stressinkontinenz genannt.

Der „Stress“ ist dabei körperlich: Beim Husten, Niesen, Joggen oder Tragen schwerer Gegenstände hält die Muskulatur im Beckenboden der Belastung nicht stand, der Schließmechanismus der Harnröhre funktioniert nicht mehr richtig. In schwereren Fällen passiert das schon beim Treppensteigen, Aufstehen, Hinsetzen oder sogar in Ruhe.


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