273 Kandidaten wollen in den Kreistag

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(Symbolbild – Pixabay)

30 Prozent sind weiblich

Mosbach. (pm) Die Kreistagswahl am 09. Juni wirft ihre Schatten voraus. In der Vorbereitung hat der Kreiswahlausschuss unter Vorsitz des Ersten Landesbeamten Dr. Björn-Christian Kleih in öffentlicher Sitzung jedenfalls alle 42 Wahlvorschläge für die sieben Wahlkreise zugelassen. Damit treten in allen Wahlkreisen die CDU, Freie Wähler Kreisverband Neckar-Odenwald, SPD, GRÜNE, AfD und die FDP mit eigenen Wahlvorschlägen an.

Insgesamt 273 Frauen und Männer kandidieren für den neuen Kreistag, sechs weniger als bei der letzten Wahl. Die Frauenquote liegt mit 82 Bewerberinnen im Schnitt bei 30 Prozent (2019: 24,7 Prozent), ist aber bei den Parteien höchst unterschiedlich. Auf den Listen der GRÜNEN sind ca. 47,5 Prozent der Kandidaten weiblich.

Wie bei den letzten Kreistagswahlen sind erneut 42 Kreistagsmandate bei der Wahl im Juni zu vergeben. Diese Zahl hat sich nach der letzten Wahl aufgrund des Verhältnisausgleiches (Ausgleichsmandate) um acht Sitze auf 50 erhöht und damit die maximal zulässige Höchstzahl erreicht.

Die CDU, die SPD und die GRÜNEN haben mit insgesamt 61 Bewerbern die maximal mögliche Anzahl an Kandidaten auf ihren Listen ausgeschöpft, darunter 15 Frauen bei der CDU, 18 Frauen bei der SPD und 29 Frauen bei den GRÜNEN. Die Wählervereinigung Freie Wähler Kreisverband Neckar-Odenwald hat 59 Bewerber (10 Frauen) nominiert, die AfD 19 (5 Frauen) und die FDP 12 (5 Frauen).

Im Wahlkreis 6 bewirbt sich eine EU-Bürgerin auf dem Wahlvorschlag der GRÜNEN um ein Kreistagsmandat.

Der Ausschuss bestimmte auch die Reihenfolge der Wahlvorschläge auf dem Stimmzettel. Diese richtet sich bei den im Kreistag vertretenen Parteien/Wählervereinigung nach ihrer gleichwertigen Gesamtstimmenzahl im Landkreis bei der Kreistagswahl 2019. Danach ergibt sich folgende Reihenfolge in allen Wahlkreisen: CDU, Freie Wähler Kreisverband Neckar-Odenwald, SPD, GRÜNE, AfD und FDP.

Wie 2019 dürfen wiederum junge Menschen ab dem 16. Lebensjahr wählen (aktives Wahlrecht) und sich 2024 erstmals auch selbst zur Wahl stellen (passives Wahlrecht). Die jüngste Bewerberin ist 18 Jahre alt, die ältesten Bewerber sind 79 Jahre alt. Um einen Sitz bewerben sich auch 18 derzeit amtierende Stadt- und Gemeindeoberhäupter.

Ebenso wird das Wahlergebnis der Kreistagswahl wieder nach dem Höchstzahlverfahren Sainte-Laguë/Schepers ermittelt. Dabei werden die auf die Wahlvorschläge entfallenen Sitze den in diesen Wahlvorschlägen aufgeführten Bewerberinnen und Bewerbern in der Reihenfolge der von ihnen erreichten Stimmenzahlen zugeteilt. Danach erfolgt noch ein Verhältnisausgleich auf Landkreisebene, der üblicherweise noch zu Ausgleichssitzen führt.

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