Wegen Regen weniger Wasser verkauft

Nz Innenansicht Speicher Rohwasser

(Symbolbild – Pixabay)

Kontinuität in der Verbandsführung

Limbach. (kbd) Zur ersten Sitzung nach der diesjährigen Kommunalwahl begrüßte Bürgermeister Thorsten Weber im Limbacher Dorfgemeinschaftshaus die Mitglieder des Wasserzweckverbandes Oberes Trienztal sowie Geschäftsführer Werner Schork und Verbandsrechner Christian Amann.

Die Zusammensetzung des Verbandes habe sich wesentlich geändert, betonte Weber. Besonders begrüßte er die neuen Mitglieder Chris Neumann und Marco Bader aus Limbach sowie Gabi Bechthold aus Fahrenbach, die erstmals an einer Sitzung teilnahmen. Langjähriges Mitglied Berthold Schäfer war ebenfalls anwesend.

Weber gratulierte Jens Wittmann, dem stellvertretenden Verbandsvorsitzenden, nochmals zur überzeugenden Wiederwahl. Da nach jeder Kommunalwahl auch die Verbandsführung neu gewählt wird, leitete Wittmann den Tagesordnungspunkt zur Wahl des Vorsitzenden. Bürgermeister Weber wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt, ebenso wie Wittmann als sein Stellvertreter.

Sachstandsbericht: Fortschritte am Wasserwerk Krumbach

Geschäftsführer Werner Schork berichtete über die laufenden Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen am Wasserwerk Krumbach, die bis Herbst 2025 abgeschlossen sein sollen. Die Investitionen belaufen sich auf knapp 5 Millionen Euro.

Ein Höhepunkt war die Integration der Ultrafiltrationsanlage, die seit den Trinkwasserverunreinigungen 2020 provisorisch im Einsatz ist. Diese Anlage sorgt dauerhaft für optimale Wasseraufbereitung.

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Positiv vermeldete Schork, dass im Oktober ein Förderbescheid über zusätzliche 1,2 Millionen Euro einging, der die gestiegenen Kosten berücksichtigt.

Die Versammlung wurde über den Fortschritt der Arbeiten informiert: Im März wurde die Fassadenverkleidung im Umlaufverfahren beauftragt. Aktuell läuft die Ausschreibung für die Edelstahlverkleidung der Rohwasserkammern, die ebenfalls zügig vergeben werden soll.

Sanierung der Breitwiesenquelle als wichtige Investition

Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung war die Sanierung der Breitwiesenquelle, der wichtigsten Wasserbezugsquelle des Verbandes. Für die Planung wurden 133.000 Euro bewilligt. Diese Maßnahme dient auch der Vorbereitung auf die durch den Klimawandel prognostizierten trockenen Jahre.

Die Möglichkeit einer Förderung wird geprüft, sobald konkrete Planungen und Kosten vorliegen.

Jahresabschluss 2023: Solide Bilanz

Der Jahresabschluss 2023 wurde einstimmig festgestellt. Geschäftsführer Werner Schork berichtete, dass der Wasserverkauf aufgrund des regenreichen Jahres zwar geringer ausfiel, dennoch konnte eine ausgeglichene Bilanz präsentiert werden.

Bürgermeister Wittmann dankte dem Vorsitzenden Thorsten Weber sowie den Mitarbeitern Werner Schork und Christian Amann für ihr Engagement, insbesondere bei der erfolgreichen Zuschussgewinnung.

Wirtschaftsplan 2025: Ausblick auf kommende Projekte

Im Wirtschaftsplan 2025 sind die Baumaßnahmen am Wasserwerk Krumbach und die Sanierung der Breitwiesenquelle die zentralen Investitionsschwerpunkte. Die Finanzierung erfolgt teils durch Zuschüsse und teils durch eine Vermögensumlage der Mitgliedsgemeinden. Die Versammlung stimmte dem Plan zu.

Prüfung der Verbandskasse

Die jährliche, unvermutete Kassenprüfung verlief ohne Beanstandungen. Bürgermeister Weber dankte Geschäftsführer Werner Schork und Verbandskasierer Christian Amann für ihre sorgfältige Arbeit.

Notwasserversorgung: Verhandlungen mit der BWV

Vorsitzender Weber informierte abschließend über Verhandlungen mit der Bodenseewasserversorgung (BWV) zum Thema Notwasserversorgung. Der Verband strebt eine feste Entnahmestation an der Hauptleitung in Laudenberg an, um im Notfall über die BWV eine Verbindung zum eigenen Versorgungsnetz herstellen zu können.

Ausblick und neue Ideen

Mit dem neuen Masterplan Wasserversorgung Baden-Württemberg wird sich der Verband in der nächsten Sitzung ausführlich befassen.

Berthold Schäfer regte an, für den Ortsteil Robern einen Hochbehälter zu planen, um die Versorgungssicherheit in trockenen Sommern zu gewährleisten. Jens Wittmann schlug vor, dies in die mittelfristige Planung aufzunehmen.

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