Brandruine wird gesichert

03.05.10

(Foto: LRA)

Buchen. Seit gestern wird an der Brandruine in der Königsberger Straße in Buchen wieder gearbeitet. Nachdem die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) in Karlsruhe festgestellt hatte, dass von den Asbestresten nur bei hochsommerlichen Temperaturen eine akute Gefahr ausgehe, war bislang wie bei jedem anderen Schadensfall auch die Eigentümerin am Zug.

Eine Ludwigsburger Spezialfirma war daraufhin Anfang April kurzzeitig tätig geworden, hatte die Arbeiten aber wenig später wieder eingestellt. Daraufhin hat das Landratsamt die Eigentümerin unter Fristsetzung aufgefordert, die Asbestbruchstücke zu sichern. Nachdem diese Frist inzwischen ergebnislos verstrichen ist, beauftragte das Landratsamt seinerseits die Fachfirma im Wege der Ersatzvornahme mit den Arbeiten. Ob die Steuerzahler letztlich auf den dafür anfallenden Kosten sitzen bleiben oder ob die Versicherung der Eigentümerin diese doch noch bezahlt, ist im Moment offen. Wie es dazu aus dem Landratsamt heißt, beschränkt sich der Auftrag zudem nur auf die Säuberung und die Entsorgung der Asbestreste.

Was die Brandruine an sich anbelangt, sei – solange keine Einsturzgefahr besteht –  wie üblich allein die Eigentümerin am Zug. Insofern werden sich die Anwohner also möglicherweise auch weiterhin an den unschönen Anblick gewöhnen müssen.

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