Lauda-Königshofen. (ots) Nach derzeitigem Ermittlungsstand war der 55-jährige
Firmenmitarbeiter – in der Erstmeldung wurde fälschlicherweise von
einem 60 Jahre alten Mann gesprochen – damit beschäftigt, Aceton
umzufüllen. Aus noch nicht bekannter Ursache kam es dabei zur
Entzündung der Chemikalie, wodurch der Mann schwerste,
lebensbedrohliche Brandverletzungen erlitt. Er musste mit einem
Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Bei dem
Vorfall wurden zirka 4.000 Liter der Chemikalie entzündet, die dann
in einer Art Verpuffung das Dach des Firmengebäudes durchschlugen.
Anschließend bildete sich eine etwa 100 m hohe schwarze Rauchsäule
mit Flammenbildung. Die alarmierte Feuerwehr führte
Giftstoffmessungen der Luft durch. Außer dem Mitarbeiter wurden auch
vier Feuerwehrleute leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden kann
noch nicht beziffert werden. Derzeit ist das Firmenareal noch
abgesperrt. Die Feuerwehr ist noch vor Ort und saugt das Löschwasser
ab. Im Einsatz waren mehrere Polizeistreifen, rund 85 Hilfskräfte der
Feuerwehr, zehn Rettungssanitäter, zwei Notärzte und ein
Rettungshubschrauber.
