Geschichten erzählen mit Pinsel und Farbe

Buchen/Waldbrunn. (pm)„Storytelling“ (Geschichten erzählen) nennt der in Waldbrunn lebende Designer und Maler Michael Lerche seine Ausstellung, die am Sonntag, 31. Januar, um 11 Uhr in der Reihe „Kunst im Krankenhaus“ in Buchen eröffnet wird.
 
 Mit Pinsel und Farbe erzählt der Künstler in zum Teil großformatigen Werken Geschichten von Trauer und Hoffnung, Mauern und Aufbrüchen, Vergänglichkeit und Lebensfreude. Landrat Dr. Achim Brötel wird anlässlich der Vernissage im Foyer des Kreiskrankenhauses (Dr. Konrad-Adenauer-Straße 37) begrüßen. Die Einführung hält die Heidelberger Journalistin Kirsten Baumbusch. Zu sehen ist die Ausstellung bis 31. März, täglich von 8 bis 20 Uhr.
 
 „Kunst hilft heilen“, sagt der verantwortliche Kurator für die Reihe und Chefarzt der Gynäkologie Dr. Klaus Hahnfeldt über die seit 1992 regelmäßig stattfindenden Ausstellungen in den Neckar-Odenwald-Kliniken. Dabei müsse die gezeigte Kunst keineswegs nur „dekorativ“ und „schön“ sein, um ihre Wirkung zu erfahren. Kunst, die die Seele des Betrachters berühre und so Positives erzeuge, das erkennt Hahnfeldt in Michael Lerches Bilder.
 
 „Marionettentheater“, „Esperanza – die Hoffnung“ oder „Spurensuche“ so einige Titel seiner abstrakten, gegenstandslosen Kunst, die ihre Geschichte dem Betrachter erzählen wollen. Vor dem inneren Auge formen sich auf fast magische Weise Flächen und Farben zu Empfindungen und Eindrücken, die nicht in der Schwere verharren, sondern Perspektiven eröffnen. Oder wie Goethe sagte: Die Hoffnung hilft uns leben.


(Foto: Lerche)

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