BBV treibt Ausbauplanung voran

(Foto: pm)

Telekom-Vertriebsmitarbeiter sorgen für Irritationen

Neckar-Odenwald-Kreis.  (pm) Der Ausbaustart für das flächendeckende Glasfasernetz der BBV im Neckar-Odenwald-Kreis rückt näher. Derzeit wird ein Termin für den offiziellen Spatenstich für Mitte Juni in Aglasterhausen für mit den Beteiligten koordiniert. Um den kreisweiten Ausbau weiter zu beschleunigen, hat die BBV inzwischen fünf Büros mit den entsprechenden Planungen beauftragt.

„Wir können nicht überall gleichzeitig anfangen zu bauen, sondern müssen Schritt für Schritt das Fundament setzen. Unser Ziel ist jedoch, dass der Ausbau bis Spätherbst 2022 in allen 27 Kommunen läuft. An interessierten Tiefbaufirmen dafür herrscht kein Mangel“, erklärt Pressesprecher Thomas Fuchs den weiteren Verlauf.

Nach Aglasterhausen stehen zeitnah zwei Spatenstiche in Unter- und Ober-Schwarzach an, bevor es auch in Neunkirchen, Obrigheim Neckargerach und Zwingenberg losgeht. Im September will die BBV den Ausbau in Buchen starten und von dort aus über Limbach und Fahrenbach eine Glasfaserstrecke durch den Kreis ins Cluster Aglasterhausen aufbauen.

Von dieser Strecke aus wird ab Herbst über Osterburken eine zweite große Glasfaserstrecke bis in den Main-Tauber-Kreis gebaut. Von diesen Basisstrecken aus will die BBV ab Januar 2022 im Jahresverlauf schrittweise den Ausbau in allen Kommunen angehen. Dieser soll dann bis Spätherbst in allen Kommunen laufen.

In diesem Zusammenhang zeigt sich Fuchs sehr über Vertriebsmitarbeiter der Telekom irritiert, die mit dem Hinweis, dass die BBV ihre Kunden erst in zwei drei Jahren anschließen wird, derzeit im Kreis versuchen Haushalte zum Abschluss von Neuverträgen zu bewegen.

„Wir wundern uns sehr, wenn Telekomvertreter an den Haustüren unsere Ausbaupläne besser kennen als wir. Ob es seriös ist, mit derartigen falschen Aussagen Kunden zu ködern, mag jeder selber beurteilen. Fakt ist jedoch, dass BBV-Kunden, die jetzt bei der Telekom unter diesen Umständen einen Vertrag unterschreiben, frühestens im Mai 2023 an unsere Glasfaser angeschlossen werden können.“

Die derzeit noch bis zum 31. Mai 2021 bestehende Möglichkeit, sich mit einem Internetvertrag für 199 Euro einen Haus- und Glasfaseranschluss zu sichern, haben seit Mitte April bisher fast 3.000 Kunden genutzt. „Wir bewegen uns inzwischen kreisweit mit rund 24.000 Verträgen auf die 35 Prozentmarke zu. Selbst in Mosbach fehlen uns nur noch rund 150 Verträge, um dort das formal das Minimalziel 2.462 zu erreichen“, sagte Fuchs abschließend.

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