Viel Ärger mit freilaufenden Hunden

Viel Ärger mit freilaufenden Hunden
Viel Ärger mit freilaufenden Hunden

(Symbolbild – Artur Pawlak/Pixabay)

Buchen. (pm) Sehr viele Hundebesitzer sind sich ihrer Verantwortung bewusst; sie halten sich an die Regeln, haben ihre Hunde im Griff und respektieren andere Menschen und deren Bedürfnisse. Es gibt aber auch das Gegenteil. Der berühmte Satz „Der macht nichts“ nutzt nämlich Menschen, die Angst vor Hunden haben, wenig, wenn das Tier auf sie zu rennt oder sogar hochspringt.

Manche Hundehalter verkennen in ihrer grenzenlosen Tierliebe oft die Gefühlslage anderer Menschen, die – begründet oder nicht – diesbezüglich anders ticken. Auch in Buchen und in den Stadtteilen kommt es immer wieder zu unschönen und belastenden Situationen, die oft geprägt sind von Unverständnis. Auf beiden Seiten.

Dabei ist die Rechtslage klar: Nach §13 der Polizeiverordnung der Stadt Buchen sind auf öffentlichen Straßen und Gehwegen im Innenbereich Hunde an der Leine zu führen. Leinenpflicht gilt auch in Grün- und Erholungsanlagen. Auf Kinderspielplätzen oder auf der alla-hopp!-Anlage, wo Kinder spielen, dürfen Hunde gar nicht erst nicht mitgenommen werden.

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Außerhalb des Innenbereichs dürfen Hunde nur dann frei laufen, wenn die begleitende Person durch Zuruf auf das Tier einwirken kann – hier überschätzt sich der ein oder andere Hundehalter. Nicht jeder Hund ist so streng erzogen, dass er immer aufs Wort hört. Ab Einbruch der Dunkelheit bis zur Morgendämmerung sind ohnehin auf allen Gemarkungen der Stadt Hunde an der Leine zu führen. Wer sich nicht an diese Regeln hält, muss gemäß § 26 Polizeigesetz mit einer Geldbuße rechnen.

Beschwerden über Verunreinigungen durch Hundekot auf Gehwegen oder in Grünanlagen gibt es ebenfalls regelmäßig. Auch hier wird an das Verantwortungsbewusstsein der Hundehalter appelliert. Sie sollen darauf achten, wo ihr Hund sein „Geschäft“ erledigt und sind dann dazu verpflichtet, den Hundekot zu beseitigen. Hierfür stehen die Hundebeutelstationen zur Verfügung, die an vielen Stellen zu finden sind. Hundekot ist Abfall und gehört in die heimische Restmülltonne.

Immer wieder finden sich aber gefüllte Beutel am Straßenrand oder in Wiesen und Äckern – die Sinnhaftigkeit steht hier völlig außer Frage, denn Plastik und Kot ergeben eine doppelte Verschmutzung.

Vor diesem Hintergrund appelliert Bürgermeister Roland Burger an das Verantwortungsbewusstsein der Hundehalter, die sich hier nicht korrekt verhalten: „Ein Hund kann ungemein bereichernd sein. Aber er ist kein Spielzeug und mit jedem Tier übernimmt man Verantwortung, auch den Mitmenschen und der Umwelt gegenüber. Das sollte kein Hundehalter vergessen.“

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