Arbeit auf den Philippinen als Betrugsmasche

13.07.10

Polizei warnt vor unseriösen Zeitungsanzeigen

Neckar-Odenwald-Kreis. Opfer krimineller Machenschaften sind kurz aufeinanderfolgend zwei Einwohner des Neckar-Odenwald-Kreises geworden. Diese hatten auf eine Zeitungsanzeige geantwortet, bei der eine Firma angeblich Angestellte, Facharbeiter und Handwerker für eine Tätigkeit auf den Philippinen suchte. Nach der Kontaktaufnahme und weiteren Verhandlungen wurde von dem Verhandlungspartner die Überweisung eines anteiligen Kostenbeitrags für den Erwerb der Flugtickets für ein Vorstellungsgespräch gefordert. Nach der Überweisung dieses Betrags mussten die beiden Arbeitssuchenden allerdings schnell erkennen, dass sie einem Betrüger auf den Leim gegangen waren, denn auf die versprochenen Flugtickets warten sie noch heute und auch von dem Verhandlungspartner wurde der Kontakt rasch abgebrochen.

Tipps der Polizei:

  • Hände weg, wenn finanzielle Vorleistungen (Gebühr, Lehrgangskosten, Materialkauf, Kaution, Flugkosten etc.) zu erbringen sind – kein reeller Arbeitgeber kassiert seinen Arbeitnehmer als Erstes ab!
  • Auch Angebote, die Anruf oder Faxabruf unter einer 0190- bzw. 0900-Telefonnummer erfordern, verlangen von Interessenten eine finanzielle Vorleistung
  • Rechtzeitig – besonders bei Auslandsjobs oder künstlerischen Tätigkeiten – das Arbeitsamt befragen

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