Mundartgottesdienst in der Stiftskirche

In der Stiftskirche findet am Sonntag ein Mundartgottesdienst statt. (Foto: Siddhartha Finner/Wikipedia)

Mosbach. (al) Am 12. Februar ist es wieder so weit. so weit. Mundartgottesdienst ist angesagt. Seit zehn Jahren gestalten die Obrigheimer Dichterin Heidrun Eyermann und Dekan Dirk Keller diesen von vielen schon erwarteten Gottesdienst.In diesem Jahr hat er das Motto „Moal gugge, was bassiert“.

„Das ist zum Teil wie die Übersetzung in eine andere Sprache“, so Heidrun Eyermann, die sich mit den biblischen Worten zur Zeit befasst „es kommt darauf an, den Sinn der Geschichte zu erfassen und dann die entsprechenden Wendungen unserer mundartlichen Sprache dazu zu finden“. Immer wieder stoße sie darauf, dass man im Dialekt vor allem erzähle und in Bildern spreche, weniger in abstrakten Worten und Begriffen.


„Gerade das macht unseren Mundartgottesdienst so lebendig und interessant“, meint Dekan Keller dazu, „die Leute sind ganz anders bei der Sache, hören viel intensiver zu“. Ähnliche Gottesdienste in den vergangenen Jahren hätten gezeigt, dass über den Dialekt viel stärker die Herzen der Hörer angesprochen würden. „Und genau da, im Herzen, entscheidet sich, was wir glauben und wem wir vertrauen“, so Keller, „insofern ist der Mundartgottesdienst eine gute Möglichkeit, für den christlichen Glauben zu werben“.

Natürlich sei dieser Gottesdienst bis heute nicht unumstritten. Tatsächlich kämen aber immer mehr Leute, die gerade den inneren Tiefgang bei diesem besonderen Gottesdienst suchten. Also: nichts wie hin. in die Evangelische Stiftskirche, Kirchplatz 5, Mosbach.

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