Junger Chor gastierte in Eberbach

Junge Chor

(Foto: privat)

Eberbach. (jd) Die Neuapostolische Kirche im Schafwiesenweg war am späten Nachmittag des Palmsonntags bis auf den letzten Platz besetzt, als der Junge Chor der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland unter der Leitung von Frank Ellinger zum Abschluss seines Frühjahrsprojekts ein Konzert unter dem Titel „Warum? Musik zur Passion“ gab. Hat man sonst bei geistlichen Konzerten eher das Problem, die Kirchen kaum voll zu bekommen, war es hier einmal andersherum: Vor dem Konzert musste ein Nebenraum zum Kirchenschiff geöffnet werden, um Überfüllung vorzubeugen.




Und es hatte sich gelohnt, zu kommen: Der Junge Chor, der aus Sängern aus ganz Baden-Württemberg und Bayern besteht, hatte sich in zwei Probenwochenenden auf das Konzert vorbereitet. Die gute Vorbereitung spürte man im Konzert mehr als deutlich: Ob beim überragenden Vortrag von „Immortal Bach“, einer Bearbeitung eines Bach-Chorals durch den zeitgenössischen Komponisten Knut Nystedt, der in seiner Intensität unter die Haut ging oder bei den sehr souveränen Soli der Sängerinnen und der jungen Violonistin bemerkte man, dass dieser „Junge Chor“ ein stimmiges Gesamtbild geistiger Chormusik malen kann. 

Neben Bachs Motette „Komm, Jesu, komm“, Mendelssohns „Psalm 22“, Brahms’ „Warum ist das Licht gegeben den Mühseligen?“ und anderen Werken aus mehreren Epochen kamen Solostücke von Annika Schmidt, Violine, Julia Blank, Alt, und Alies Mack, Mezzosopran, zu Gehör.

Begeisterter Applaus bildete dann auch nach dem wiederum beeindruckend klangvollen „Agnus Dei“ von Samuel Barber den Abschluss des Konzerts.

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