SGO kritisiert „politgrüne Lockerungsübungen“

Symbolbild

Odenwald (sgo) Die Schutzgemeinschaft Odenwald (SGO) kritisiert die Bemühungen des Landes, die Grenzen, die der Naturschutz der Windenergienutzung setze, „aufzulockern“, wie es in diversen Medien berichtet wurde. 

Entlarvend sei, so die SGO, mit welcher Selbstverständlichkeit die Windkraftlobby, vorneweg der Bundesverband Windenergie (BWE) Hessen, ihre wirtschaftlichen Forderungen bei der Landesregierung platziere. Und ausgerechnet politgrüne Regierungsmitglieder wie Tarek Al Wazir und Priska Hinz wollten angeblich die Natur bewahren, aber tatsächlich vor allem per Erlass bestehende nationale und europäische rechtliche Bestimmungen noch mehr weichspülen. Dieser Prozess sei laut SGO bereits im Gange. Genannt werden müssten insbesondere geringere Regelmindestabstände von Windkraftanlagen (WKA) zu Fledermaushabitaten. Auch bei der Analyse, wie intensiv und von wo geplante WKA zu sehen sein würden, würden viel zu geringe Radien erfasst, anstatt der Erkennbarkeit von WKA schon aus mindestens zehn km Rechnung zu tragen.

Solchen „windigen Methoden“ von Tarek Al Wazir und Priska Hinz werde auf Dauer kein Erfolg beschert sein, ist sich die SGO sicher. Es sei ohnehin ein Treppenwitz der Geschichte, dass grüne Politiker auf diese Weise das sieben Jahre zuvor wesentlich von CDU und FDP gestaltete Bundesnaturschutzgesetz schwächten.

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