Fallobst ist kein Grüngut

Kwin 2018 fallobst (7) presse

(Foto: pm)

Entsorgung von Fallobst

(pm) In diesem Spätsommer tragen die Obstbäume gut, aber durch die extreme Trockenheit des Sommers gelangt das Obst oft nicht zur vollen Reife. Als Folge davon werfen die Bäume das Obst häufig vorzeitig ab, es gibt also sehr viel Fallobst. Fallobst ist kein Bestandteil der Grüngutverwertung, es darf somit nicht an Grüngutplätzen oder -abgabestellen abgegeben werden.

Dies haben die Grüngutverwerter bei einer aktuellen Nachfrage durch die KWiN erneut bestätigt: Große Mengen an Fallobst können auf Grüngutplätzen zu Vermatschung und Ungezieferproblemen führen und im Extremfall eine Ablehnung des Verwerters bewirken. Einzelnes Obst an Ästen oder Baumschnitt ist unproblematisch – auch hier „macht es die Menge“!

Ist durch die großen Mengen ein vollständiger Verzehr (Einlagerung) nicht möglich, gibt es trotzdem verschiedene Möglichkeiten einer sinnvollen Nutzung. Auch wenn die jetzt herabfallenden Früchte eventuell nicht sehr süß sind, kann man sie doch einkochen oder einlegen.

Ortsnahe Landwirte, Förster oder auch Tierparks können eventuell Fallobst verfüttern. Als weitere Nutzungsmöglichkeit kommt das Entsaften in Frage. Die regionalen Entsafter/Mostereien haben unterschiedliche Betriebszeiten, bitte entsprechende informieren. In Buchen z.B. bietet das BAG-Lagerhaus am neuen Agrarstandort (L582 Ortsausfahrt Buchen in Richtung Eberstadt) die Annahme von Obst an. [themoneytizer id=“17065-1″]

Die Natur ist ein idealer Helfer im Beseitigen des Fallobstes. Kleine Mengen Obst können gemischt mit anderen Gartenabfällen und Erde zur Auflockerung auch auf dem Kompost landen. Damit das Obst nicht fault, sondern verrottet, darf die Menge des Fallobstes jedoch nicht zu groß sein.

Alternativ kann es auch als natürlichen Dünger verwendet werden, indem es vergraben wird, allerdings nicht neben Wurzeln von Bäumen. Natürlich kann Fallobst auch einfach liegengelassen werden – es zersetzt sich und dient als natürlicher Dünger. Diese Methode ist allerdings bei Zierrasenflächen nicht zu empfehlen. Im Gebiet des Pilotprojektes Restmüllarme Abfallwirtschaft kann Fallobst über die Bioenergietonne entsorgt werden.

Für weitere Fragen steht das Beratungsteam der AWN/KWin unter 06281/906-13 gerne zur Verfügung.

Werbung

Umwelt

Von Interesse

Neue Atemschutzgeräteträger für die Region
Gesellschaft

Neue Atemschutzgeräteträger für die Region

(Foto: pm) Erfolgreicher Lehrgang in Mosbach Mosbach. (rf) Am Ausbildungsstandort Mosbach fand erneut ein Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger statt. Feuerwehrangehörige aus […]
# Ehre, wem Ehre gebührt
Gesellschaft

# Ehre, wem Ehre gebührt

Das linke Bild zeigt (v.li.) Abteilungskommandant Bernd Schnetz, Bürgermeister Thorsten Weber, den neuen Ehrenabteilungskommandanten Roland Bangert und Kommandant Josef Bangert. […]
Zwischen Trümmern und Hoffnungen
Gesellschaft

Zwischen Trümmern und Hoffnungen

Das Bild zeigt die Initiator:innen und Redner:innen der Mahnwache. (Foto: Brauch-Dylla) 125. Mahnwache für die Ukraine in Mosbach Mosbach. (bd) […]
Einblick in ein erfolgreiches Jahr
Gesellschaft

Einblick in ein erfolgreiches Jahr

(Foto: Liane Merkle) Jahreshauptversammlung der FFW Langenelz Langenelz. Am vergangenen Freitag eröffnete die Freiwillige Feuerwehr-Abteilung Langenelz den Reigen der Jahreshauptversammlungen […]
Kleintierzüchter feiern Erfolge
Gesellschaft

Kleintierzüchter feiern Erfolge

(Foto: Liane Merkle) Mudau (lm) Mit einem gemeinsamen Essen feierten die Züchter des Kleintierzuchtvereins C124 Mudau ihre Erfolge im Zuchtjahr […]