„Busunternehmen jetzt retten“

 „Achim und André Mechler“ beim Aktionstag der Busunternehmer in Stuttgart. (Foto: pm)

„Wir wollen rollen!“** 

Stuttgart.  (pm) „Busunternehmen jetzt retten“ – „Wir wollen rollen!“ – unter diesem Motto stand ein bundesweiter Aktionstag der privaten mittelständischen Busunternehmen. Der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer WBO beteiligte sich mit zwei Kundgebungen und einem Buskorso in Stuttgart.

Mit einer Kolonne von mehr als 150 Bussen haben sich die Busunternehmer Baden-Württembergs am Mittwoch dafür eingesetzt, wieder fahren zu dürfen. Auch Mechler Reisen aus Mudau war mit seinen Bussen in Stuttgart dabei. „Wir wollten ein starkes Signal setzen“, so Geschäftsführer André Mechler. „Bedingt durch das Reiseverbot im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen bereits seit 16. März unsere Reisebusse still.“

„Die Busbranche – sowohl im ÖPNV als auch in der Touristik – ist von den Auswirkungen der Coronakrise stark betroffen“, betont WBO-Geschäftsführer Dr. Witgar Weber. „Wir freuen uns daher sehr über die Entscheidung, dass Baden-Württemberg als bislang erstes und einziges Bundesland eine Corona-Soforthilfe von 200 Millionen Euro für den ÖPNV und 40 Millionen Euro ausschließlich für die Bustouristik bereitstellt.“ Nun gehe es darum, wann und wie die Soforthilfe ausgezahlt werde.

„Für die privaten Busunternehmen geht es um das Überleben.“ André Mechler bestätigt dies: „Für uns wie viele unserer Kollegen ist es bereits fünf nach Zwölf!“ Wir kämpfen natürlich weiter für unsere Zukunft, damit wir auch weiterhin für unsere Reise- und Ausflugsgruppen da sein können. Die Kollegen Hettinger, Knühl und Grimm/GGV aus dem Odenwald waren auch mit ihren Reisebussen in Stuttgart dabei. Jetzt müsse endlich eine Lösung auf den Tisch, unsere Gäste sind bereit, die Reiseziele warten und wir wollen rollen!“

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