Nach tödlichem Unfall Zeugen gesucht

Polizei, Blaulicht
(Symboldbild Polizei: K. Weidlich)

Unfallfahrzeug fliegt 80 Meter weit

 A 81/Widdern. Am Montagabend, gegen 21:45 Uhr, meldeten Verkehrsteilnehmer über Notruf einen schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn in Fahrtrichtung Würzburg im Bereich der Raststätte Jagsttal. Erste Ermittlungen ergaben, dass ein 36-jähriger Fahrer eines Pkw Volvo aus dem Raum Würzburg vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in einer langgezogenen Linkskurve unmittelbar vor der Rastanlage nach rechts von der Fahrbahn abgekommen war.

Am Beginn der Rastanlage prallte er gegen die dortige ansteigende Böschung und Leitplanke. Der Volvo hob ab, flog ca. 80 Meter durch die Luft und kam wiederum in der Böschung endgültig zum Liegen. Das Fahrzeug wurde durch die Heftigkeit des Aufpralls derart zerstört, dass einzelne Teile bis zu 400 m vom Endstand entfernt lagen. Große Teile der Böschung wurden bis auf die Gegenfahrbahn in Richtung Heilbronn geschleudert.

Dies hatte zur Folge, dass die komplette Fahrbahn in Fahrtrichtung Würzburg bis ca. 00:30 Uhr gesperrt werden musste. Der Fahrer des Volvos konnte durch die Feuerwehr nur noch tot aus seinem Fahrzeug geborgen werden.

Die Feuerwehren Möckmühl und Widdern waren mit 34 Einsatzkräfte und sieben Fahrzeugen vor Ort. Der Rettungsdienst war mit zwei Einsatzfahrzeugen und einem Notarztteam im Einsatz. Die Autobahnmeisterei Tauberbischofsheim unterstützte bei der Verkehrsregelung und sicherte die Unfallstelle ab.

Da der Unfallhergang noch nicht völlig geklärt werden konnte, sucht die Polizei nun nach Zeugen, die den Unfall beobachten konnten. Auch die Fahrer der LKW, die zum Unfallzeitpunkt auf der Rastanlage direkt nach dem Verzögerungsstreifen geparkt waren, werden gebeten, sich zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 09341-60040 entgegengenommen.

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