
Minister Peter Hauk (li.) und
Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger (re.) gratulieren René Wieczorek (Mitte) zur Übernahme der Bäckerei Münkel. (Foto: pm)
Schloßau. (pm) In einer Zeit, in der viele Bäckereien und Handwerksbetriebe bedauerlicherweise für immer schließen, gibt es aus Schloßau erfreuliche Nachrichten: Seit Anfang November ist René Wieczorek der neue Inhaber der Bäckerei Münkel-Burkhard. Mit diesem Generationswechsel ist die Zukunft des Hauptstandorts in Schloßau sowie der Filialen in Mudau und Keilbach gesichert.
Bereits früh in seiner Ausbildung war René Wieczorek überzeugt, dass er eines Tages eine Bäckerei leiten möchte. Die Gelegenheit, den Betrieb von Herbert Münkel – einst Wieczoreks Lehrer an der Gewerbeschule in Buchen – zu übernehmen, kam ihm daher gerade recht.
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Münkel wollte sich beruflich zurückziehen und suchte einen engagierten Nachfolger für seine Bäckerei (NZ berichtete).
„Ich bin dankbar für diese Chance“, betonte der 27-jährige Bäckermeister, als ihm Minister Peter Hauk und Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger einen Besuch in seiner neuen Bäckerei abstatteten.
Zukunft für das regionale Bäckerhandwerk
Minister Peter Hauk lobte die Entscheidung des jungen Handwerkers: „Mit der Betriebsübernahme durch einen jungen und engagierten Bäckermeister bleiben nicht nur Arbeitsplätze erhalten, sondern auch hochwertige Backwaren in der Region verfügbar. Es verdient Hochachtung und ist beispielhaft, dass junge Menschen entschlossen ein Handwerk erlernen und dann einen Betrieb übernehmen.“
Wertschätzung aus der Gemeinde
In Mudau und insbesondere in Schloßau fühlt sich René Wieczorek bereits sehr wohl und verspürt eine große Wertschätzung der Menschen. „Gemeinsam mit meinem Team werde ich alles daran setzen, Backwaren von hoher Qualität herzustellen“, so Wieczorek, der ursprünglich aus Mosbach stammt.
Auch Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger drückte seine Freude über die Betriebsübernahme aus und beglückwünschte Herbert Münkel und René Wieczorek zu dieser Entscheidung.
Mit der Sicherung der Bäckerei bleibt ein wichtiger Nahversorgungsbetrieb für die Gemeinde erhalten. Rippberger überreichte Wieczorek zudem ein Willkommensgeschenk der Gemeinde als Zeichen der Anerkennung und Unterstützung.
