Einblicke in soziale Berufe

Einblicke in soziale Berufe
Einblicke in soziale Berufe

Eine Aktion beim Begegnungstag: HWS-Schüler und -Schülerinnen sowie Werkstattbeschäftigte arbeiteten gemeinsam. (Foto: Tanja Bauer)

Johannes-Diakonie und Helene-Weber-Schule organisierten gemeinsame Begegnungstage

Mosbach/Buchen. (pm) Wie kann man Vorurteile abbauen, wenn man sich im Alltag kaum begegnet? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Projekts von Johannes-Diakonie und Helene-Weber-Schule (HWS). Unter dem Titel „Gesundheit und Gesellschaft im Wandel – Menschen mit Beeinträchtigung begegnen“ tauchten 20 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs 2 der HWS zwei Tage lang in den Alltag von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen ein. Das Ziel: Begegnungen schaffen, die nachhaltig prägen.

Nach einer vorbereitenden Unterrichtseinheit starteten die Jugendlichen Besuche in regionalen Einrichtungen der Johannes-Diakonie. Im Wohn-Pflegeheim „Am Limes“ in Walldürn sowie in Buchen im Wohnangebot „Zum kleinen Roth“ und im Seniorenpflegeheim „Helmuth Galda Haus“ der Johannes-Diakonie RegioCare unterstützten sie die Mitarbeitenden und die Bewohnerschaft.

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Besonders eindrücklich wurden die Begegnungen in den Buchener Werkstätten, den Mosbacher Werkstätten sowie den Neckar-Odenwald-Werkstätten, Dort arbeiteten die Schülerinnen und Schüler Seite an Seite mit Menschen mit kognitiven Behinderungen oder psychischen Beeinträchtigungen – sei es in der Montage bei der Produktion oder in Tagesförderstätten für schwer-mehrfachbehinderte Menschen. In der Johannesberg Schule und dem dazugehörigen Vorschulkindergarten „Kleckse“ wirkten sie bei kreativen und spielerischen Unterrichtseinheiten mit.

„Durch das gemeinsame Tätigsein konnten wir viel Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung schaffen“, berichtet Tanja Bauer, Ehrenamtskoordinatorin der Johannes-Diakonie. Dr. Julia Bödigheimer, begleitende Lehrkraft der HWS Buchen, zeigt sich begeistert vom Engagement der Jugendlichen: „Die Schülerinnen und Schüler haben nicht nur praktische Einblicke in soziale Berufe gewonnen, sondern auch einen Zugang zum Thema Inklusion gefunden.“

Beide sind besonders erfreut über einen weiteren Baustein in der lebendigen Partnerschaft zwischen Johannes-Diakonie und HWS, wo die Johannes-Diakonie bereits seit mehreren Jahren Sozialpreise an ehrenamtlich engagierte Schülerinnen und Schüler vergibt.

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