Bürgermeisterwahl mit leeren Stimmzetteln

Bürgermeisterwahl mit leeren Stimmzettel
Bürgermeisterwahl mit leeren Stimmzettel

Ein gemeinsamer Wahlaufruf der Limbacher Parteien und Wählervereinigungen. (Grafik: pm)

Unterstützung für Thorsten Weber

Limbach (pm) Limbach steht vor einer einzigartigen Herausforderung bei der Bürgermeisterwahl am 01. Februar. Trotz einer umfassenden Bewerbungsfrist blieb das Amt unbesetzt.

Einmalige Situation in Baden-Württemberg

Die Gemeinde Limbach ist die erste Kommune in Baden-Württemberg, in der während der offiziellen Bewerbungsfrist keine einzige Kandidatur für die Position des Bürgermeisters eingereicht wurde.

Leerer Stimmzettel bei der Wahl

Die Wahl erfolgt mit einem leeren Stimmzettel. Wählbar sind alle deutschen Staatsbürger ab 18 Jahren, die die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen.

Resonanz aus der Bürgerschaft

Nach Berichterstattung in den Medien meldeten sich innerhalb einer Woche fast 30 Personen, die Interesse an der Übernahme des Bürgermeisteramtes bekundeten, jedoch außerhalb des regulären Verfahrens und ohne formellen Kandidatenstatus.

Gespräche der Parteien über die Zukunft

Die aktiven Parteien und Wählervereinigungen in Limbach suchten den Dialog miteinander sowie mit dem amtierenden Bürgermeister Thorsten Weber, der das Amt in den vergangenen acht Jahren engagiert führte. Ziel war es, eine Lösung aus der ungewissen Situation zu finden.

Unterstützung für Thorsten Weber

Es herrschte Einigkeit darüber, dass das Bürgermeisteramt Kompetenzen, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein erfordert. So wurde Thorsten Weber gebeten, bei seiner Wahl am 1. Februar das Amt erneut anzunehmen.

Gemeinsame Anzeige der Parteien

In einer gemeinsamen Anzeige im Amtsblatt rufen CDU, Freie Wähler, Grüner Arbeitskreis Limbach und SPD die Bürger dazu auf, den Namen „Bürgermeister Thorsten Weber“ auf dem leeren Stimmzettel einzutragen und damit ein Zeichen für Stabilität und Kontinuität zu setzen.

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