Polizeipräsenz verhinderte Eskalation

Polizei, Blaulicht
(Symboldbild Polizei: K. Weidlich)

17.02.10

Über Fasching mehrere Körperverletzungen und Alkoholfahrten

Neckar-Odenwald-Kreis. (sk) Ohne größere Probleme für die Polizei verliefen die tollen Tage im Landkreis. Bewährt haben dürfte sich dabei das polizeiliche Gesamtkonzept mit Fußstreifen, An- und Abfahrtskontrollen sowie Präsenz und Kontrollen bei Veranstaltungen. So konnte auch in mehreren Fällen von den Beamten ein Eskalieren bei Auseinandersetzungen bereits im Vorfeld verhindert werden. Unterstützt wurden die Beamten der Polizeireviere Buchen und Mosbach dabei von Kollegen der Bereitschaftspolizei.

Für die Zeit zwischen dem schmutzigen Donnerstag und Fastnachtsende wurden im Landkreis insgesamt zehn Fälle der Körperverletzung – davon drei gefährliche – registriert, die nach Abschluss der Ermittlungen zur Anzeige gebracht werden.

Auch zu tief ins Glas geschaut hatte so mancher Fahrzeugführer über die Faschingszeit. Bei insgesamt 46, über einen Zeitraum von knapp vier Wochen hinweg durchgeführten Schwerpunktkontrollen wurden 17 Fahrer festgestellt, die sich unter Alkoholeinfluss hinter das Steuer gesetzt hatten und nun mit einem Fahrverbot oder dem Entzug ihrer Fahrerlaubnis rechnen müssen. Sechs weitere Fahrer standen unter Drogeneinfluss und müssen ebenfalls mit den entsprechenden Konsequenzen rechnen.

Viele Karnevalisten handelten aber auch mit Vernunft und griffen auf Taxen, öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrgemeinschaften zurück.

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