Frauen wurden K.-o.-Tropfen verabreicht

Tipps der Polizei

Main-Tauber-Kreis. Auf dem Schüpfer Weinfest wurden am Wochenende zwei Frauen vermutlich K.-o.-Tropfen verabreicht. In der Nacht zum Samstag gegen 2.45 Uhr wurden zwei Frauen im Alter von 28 und 29 Jahren mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Es besteht der Verdacht, dass beiden Frauen KO-Tropfen verabreicht wurden.

Immer wieder werden bei der Polizei Vorfälle registriert, bei denen in Diskotheken, Kneipen, auf Partys und bei Veranstaltungen arglosen Opfern so genannte K.-o.-Tropfen ins Getränk gemischt werden, um sie willenlos und gefügig zu machen. Weil gerade bei den anstehenden Herbstfesten und Messen viele Menschen ausgelassen feiern, nimmt dies die Polizei zum Anlass, auf die Gefahren einer Vergiftung durch K.-o.-Tropfen hinzuweisen.



Bei einer Vergiftung mit K.-o.-Tropfen wird dem Opfer bereits nach kurzer Zeit übel, schwindelig, es verliert die Kontrolle und hat häufig einen „Filmriss“ über mehrere Stunden. Bei Überdosierung kann es bis zur Bewusstlosigkeit, zum Koma oder zu tödlicher Atemlähmung kommen. Im Ernstfall zählen insbesondere sofortige ärztliche Hilfe für das Opfer und Maßnahmen zum Nachweis einer Vergiftung. Scham und Angst sollten Opfer nicht davon abhalten, Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

 

Um sich zu schützen, rät die Polizei:

  1. Getränke bei der Bedienung bestellen und selbst entgegennehmen,
  2. von Unbekannten keine offenen Getränke annehmen,
  3. offene Getränke nicht unbeaufsichtigt lassen,
  4. bei Übelkeit Hilfe beim Personal suchen, 
  5. Freundinnen und Freunde achten aufeinander und lassen ihre Getränke nicht aus den Augen.

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