Mediterrane Kost statt Pillen

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Symbolbild - Neckar-Odenwald-Kliniken

Vortragsabend „Herz unter Stress“ zeigte Wege auf, um Bluthochdruck oder Diabetes in den Griff zu bekommen – Klinikleitung sehr zufrieden mit „Treffpunkt Medizin“-Reihe im Jahr 2016

Mosbach. (lra) Gleich drei Referenten gestalteten den Abschluss der Reihe „Treffpunkt Medizin“ im Jahr 2016 an den Neckar-Odenwald-Kliniken. Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen so genannter Alltagserkrankungen oder „Volksseuchen“ wie Bluthochdruck und Diabetes auf das Herz.

Wie drastisch die Folgen eines unbehandelten langjährigen Bluthochdrucks sein können, zeigte zu Beginn der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin Dr. Fritz-Karl Matzkies anhand von Krankheitsbildern wie beispielweise Herzinsuffizienz. „Natürlich entsteht eine solche Erkrankung nicht von heute auf morgen, daher ist es unerlässlich, zu hohen Blutdruck nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, sondern sich gut einstellen zu lassen“, so der Kardiologe. Medikamente seien dabei wichtig, würden aber allein das Blutdruckproblem kaum lösen.

Ganz ähnlich war die Empfehlung von Dr. Carsten Iannello, Leiter des Diabeteszentrum Neckar-Odenwald, der ebenso anschaulich mögliche Auswirkungen einer Diabeteserkrankung auf das Herz- und Gefäßsystem darlegte. Auch hier gebe es natürlich eine Reihe von Medikamenten, wobei Insulin als nebenwirkungsfreier Klassiker nach wie vor eine wichtige Rolle spiele. Unbedingt müsse aber oft der Lebensstil anpasst werden.

Wie dies möglich ist, erklärte abschließend Patrizia Iannello, die die Bestandteile der mediterranen Küche vorstellte. Auch wenn es vielen schwerfalle, so bringe der Mix aus viel Gemüse, ein wenig Obst, Fisch, magerem Fleisch und hochwertigen Ölen, zusammen mit regelmäßiger Bewegung, eine deutliche Verbesserung der Körperwerte. Die vielfältigen Fragen beantwortete die Diabetes- und Ernährungsberaterin genauso wie die beiden Ärzte abschließend sowohl im Plenum als auch im individuellen Austausch.

Dass die Kombination aus Gesundheitsinformation auf Basis aktuellster Studien und der Möglichkeit mit Chef- und leitenden Ärzten ins Gespräch zu kommen, ein Erfolgsmodell geworden ist, betonten nach Abschluss des letzten von 20 Vorträgen im Jahr 2016 Klinikgeschäftsführer Norbert Mischer und der Ärztliche Leiter der Kliniken Priv.-Doz. Dr. Harald Genzwürker: „Rund 800 Vortragsbesucher sprechen für sich. Deshalb planen wir schon jetzt die Themen für das kommende Jahr, die wiederum möglichst viele gesundheitliche Aspekte abdecken werden.“ Die Vorträge beginnen Ende Januar, die Termine werden rechtzeitig veröffentlicht.

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