Unfaire Gäste gewinnen Sechspunkte-Derby

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Unfairer Angreifer feiert Ampelkarte – Überforderter Schiri

SV Seckach- SV Adelsheim 1:4

Seckach. (zv) Im Sechspunktespiel gegen den SV Adelsheim musste der SV Seckach eine bittere, jedoch verdiente 1:4-Schlappe einstecken.

Das Derby begann ohne großes Abtasten und Ch. Hornung parierte gegen Günther bereits nach zwei Minuten. Amend, Mehl und Erfurt verzogen knapp im Minuten-Takt, ehe SVA-Akteur Reinhardts Flachschuss sicher in Hornungs Armen landete. Ein Lapsus von Chrzan im Gästetor blieb auch ohne Erfolg.
Als in der 23. Minute ein Gästeakteur beim Verlassen des Strafraums einfädelte und zu Boden ging, zeigte der Unparteiische auf den ominösen Punkt. Wiefel nahm das Geschenk an und vollstreckte zur 0:1-Führung. Bei einer klaren Tätlichkeit eines Gästeakteurs, beließ es der junge Schiri bei einer Verwarnung. Dies sollte nicht die einzige einseitige Entscheidung der Partie bleiben. Nach einem schönen Zuspiel in der 35. Minute erhöhten die Germanen durch Stiedl auf 0:2. Mit dem Pausenpfiff war Hornung im Glück als Ebels Kopfball knapp am Tor vorbei strich.

Auch nach dem Seitenwechsel waren die Gäste präsenter und Wiefel vergab kläglich vor dem leeren Seckacher Tor. Anschließend die unschönste Szene im Spiel als Erfurt ohne Foul zu spielen mit Ampelkarte das Spielfeld verlassen musste und Gästeakteur Daniel Hofmann reihenweise in unsportlicher Form jubelnd einige seiner Mitspieler abklatschte. Wie solch eine Unsportlichkeit bei einem Gespann unbemerkt bleiben konnte, bleibt wohl deren Geheimnis. In Unterzahl folgte eine Trotzreaktion der Einheimischen und Mehl hatte den Anschluss auf dem Fuß, wurde jedoch gerade noch rechtzeitig geblockt wurde. Besser machte es Dominik Ganske, der Jochen Hornungs maßgenauen Flankenball zum 1:2 verwertete. Die Gäste befreiten sich und erhöhten in der 74. Minute auf 1:3. Maurer hatte auf Seckacher Seite den Anschluss auf dem Fuße, scheiterte aber ebenso wie Günther auf der Gegenseite, ehe oben erwähnter Hofmann zum 1:4-Endstand einschob.

Auch wenn der Sieg der Gäste vollauf in Ordnung geht muss die Frage gestattet sein ob es Sinn macht, einen solch unerfahrenen und überforderten Schiri einzuteilen.

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