Bundeswehr erhält weitere Standorte

Panzer 892218

(Symbolbild – Pixabay)

Materiallager Hardheim und Munitionsdepot Altheim werden reaktiviert

Hardheim/Walldürn. _(pm)_ Gute Nachrichten für Hardheim und Walldürn: Die Bundeswehr wird das Materiallager in Hardheim und das Munitionsdepot in Altheim wieder in Betrieb nehmen. Dies erfuhr der CDU-Bundestagsabgeordnete Alois Gerig am Montag vom Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, Thomas Silberhorn.

Eigentlich waren das Materiallager Hardheim und das Munitionsdepot Altheim im Dezember 2018 beziehungsweise Juni 2016 geschlossen worden. „Das beharrliche Werben für die Reaktivierung beider Standorte hat sich gelohnt“, erklärte Alois Gerig erfreut. Gemeinsam mit Landrat Dr. Achim Brötel, den Bürgermeistern Volker Rohm (Hardheim) und Markus Günther (Walldürn) sowie vielen anderen hatte sich Alois Gerig die Weiternutzung eingesetzt. Die Entscheidung für Hardheim und Altheim sei wie ein „gewaltiger Paukenschlag“.

Der Abgeordnete bewertet die Entscheidung der Bundesregierung überaus positiv: „Für die Liegenschaften in Hardheim und Altheim wäre es schwierig geworden, eine zivile Nachnutzung zu finden. Durch die Wiedereröffnung der Standorte werden Arbeitsplätze gesichert – in Hardheim ca. 90, in Altheim 60. Die geplanten Investitionen in Höhe von rund 27 Mio. Euro bringen Aufträge für die heimische Wirtschaft und so einen kräftigen Konjunkturschub für die Region. Investitionen und Arbeitsplätze werden unsere Heimat stärken.“

Das Materiallager und Munitionsdepot sollen ab 2021 den Betreib aufnehmen. Damit sind zwei weitere Bundeswehr-Einrichtungen im Neckar-Odenwald-Kreis wieder da, die eigentlich schon geschlossen waren. Erst im Dezember hatte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen entschieden, dass in der Hardheimer Carl-Schurz-Kaserne, die ursprünglich für die Schließung vorgesehen war, ein neues Panzer-Bataillon mit 450 Soldatinnen und Soldaten aufgestellt wird – verbunden mit Investitionen in Höhe von rund 20 Mio. Euro.

„Aufgrund der geänderten Lage hat die innere und äußere Sicherheit eine höhere Priorität erhalten – die CDU/CSU hat bei Personal und Ausrüstung die Trendwende eingeleitet“, erklärt Alois Gerig die positiven Standortentscheidungen für die Region. Darüber hinaus sei ausschlaggebend gewesen, dass Infrastruktur und Gebäude in Hardheim und Altheim „gut in Schuss“ und die Soldatinnen und Soldaten in beiden Gemeinden sehr willkommen sind. 

 

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