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Ab ins All: Bringen Weltraumaufzüge die erhoffte Lösung?

Die Besiedlung des Weltraumes ist für viele Experten ein wichtiges Forschungsgebiet, um die Menschheit vor einem potenziellen Kollaps der Erde im Notfall zu retten. Doch neben den düsteren Visionen für den Planeten sucht die Forschung ebenfalls nach einem unkomplizierten Weg, den Weltraum als Verlängerung der Erde in Betracht zu ziehen.

Die älteste Überlegung, die schon in unzählige Science-Fiction-Romanen diskutiert wurde, ist und bleibt der Weltraumaufzug. Ein Lift, der die Welt mit dem All verbindet. Eine lange Röhre aus stabilem Material soll es ermöglichen, ohne aufwendigen Raketenantrieb und vorbereitete Missionen zwischen den Planeten zu wandeln. Einsteigen, Knopf drücken und in wenigen Stunden den Planeten aus dem Weltraum betrachten. Der erste Lift in abgewandelter Form soll bereits 2031 in Betrieb gehen.

So einfach die Überlegung klingt, so unwahrscheinlich ist eine baldige Umsetzung für die Menschheit. Die Aspekte sind dabei recht schnell klar: Die kilometerlange Verbindung benötigt ein Material, das sein eigenes Gewicht in tausendfacher Multiplikation tragen kann und robust genug ist, den wechselnden Wetterbedingungen zu trotzen. Bis heute kam kein Werkstoff infrage, der diese Voraussetzungen erfüllen kann. Zwar berichtet Spektrum von einem Projekt namens CubeSat, doch die Modifizierungen für den regulären Transport von Menschen liegt noch in weiter Ferne.

(Symbolbild – Pixels)

Grundproblematik bleibt bestehen

Neben den baulichen Fragen lässt ein Blick auf die Lebensbedingungen und -umstände auf dem Mord die Frage aufkommen: Warum sollte ein Aufzug zum Mond überhaupt gebaut werden? Zwar wird der Nachbarplanet als mögliche Alternative und potenzieller Zweitlebensraum in Betracht gezogen, doch Betway zeigt, dass tägliche Meteoritenschauer und unmenschliche Temperaturen zwischen 213° und -233° ein normales Leben unmöglich machen. Ein Lift auf den Mond wäre aktuell nur für Forschungszwecke relevant. Eine dauerhafte Alternative ist diese Lösung allerdings nicht.

(Grafik:betway.com)

Die WirtschaftsWoche erläutert, dass Theorie und Praxis im Falle des Lifts momentan noch nicht vereinbar sind, die Forschung in diesem Bereich aber dennoch wichtig ist. Durch das Ausloten der Möglichkeiten werden neue Wege erschlossen, die für kommende Erkenntnisse relevant sind. Ein Abwenden von diesen Optionen würde zum Stillstand führen. Ob der Mond in Zukunft also tatsächlich bewohnbar oder zumindest einfach erreichbar sein wird, kann momentan nicht final gesagt werden. Die Suche und vor allem die Forschung gehen weiter.

Die Anbieter von Mondgrundstücken und Parzellen auf anderen Planeten lassen sich dadurch nicht aufhalten: Der Ausverkauf floriert prächtig. Ob die glücklichen Inhaber ihre erworbenen Grundstücke im interstellaren Raum je sehen werden, ist dabei fraglich.

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