Landespreis für Heimatforschung an das NKG

(Foto: pm)
Winnenden.  (pm) Im Beisein von Kunststaatssekretärin Petra Olschowski, Landrat Dr.Achim Brötel und Stadtmuseumsleiter Stefan Müller wurden im Schloss Winnenden die Landespreise für Heimatforschung des Landes Baden-Württemberg verliehen, die zuvor von einer erfahrenen Jury als besonders wertvoll und auszeichnungswürdig ausgewählt wurden. Zu den glücklichen Preisträgern zählen auch Patricia Samol und Samira Schumacher vom Nicolaus-Kistner-Gymnasium (NKG). Anerkennungsurkunden gingen zudem an zwei weitere Schülergruppen aus der Geschichts-AG des Mosbacher Gymnasiums.

Insgesamt wurden 109 Beiträge eingereicht und besonders ragte dabei die Arbeit von Patricia Samol und Samira Schumacher heraus: Die beiden NKG-Schülerinnen recherchierten intensiv über das „UNRRA International Children Center“ am Schwarzacher Hof. Den 150 Kindern, die zuvor nicht wussten, was Heimat ist, vermittelte das Children Center ein Gefühl von Heimat und schuf für sie ein neues Zuhause. Ihre Forschungsarbeit mit dem Titel „If there is a room in your heart, there is room in your home“ wurde mit dem Landespreis und einem Preisgeld in Höhe von 1500 Euro ausgezeichnet.

Schulleiter Jochen Herkert durfte vor dem großen Publikum seine Freude über diesen Erfolg seiner Schülerinnen zum Ausdruck bringen und fand, dass es eine wichtige Aufgabe von Schule im 21.Jahrhundert sei, junge Menschen für die Heimat zu begeistern. Sein Dank galt nicht nur den ausgezeichneten Schülern, sondern auch Geschichtslehrerin Christine Eggers als Leiterin der Geschichts-AG, zumal die Schule einige Tage zuvor sogar vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier persönlich als landesbeste Schule im Schloss Bellevue ausgezeichnet wurde.

Aus dem erfolgreichen Wirken der Geschichts-AG resultieren auch die beiden Beiträge, die in Winnenden mit Anerkennungsurkunden belohnt wurden. Mia Schattauer, Chiara Kraus und Hanna Horvath erhielten die Auszeichnungen für „Ansturm aus dem Osten. Eine Krise für alle?“, Eva Spitzer, Nele Wiersing und Verena Crnjak für ihr Werk „Vier Jahre verhandeln – wir haben es satt!“ zu den Protesten Mosbacher Jugendlicher in Bezug auf die Einrichtung eines Jugendhauses. Beide Arbeiten werden nun sogar zur Dokumentation dem Haus der Geschichte überreicht.

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