Matthias Forster fordert neuen Politikstil

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(Foto: privat)

Einheimischer kandidiert bei Bürgermeisterwahl in Haßmersheim

Haßmersheim.  (pm) Am 26. September wählen die Bürgerinnen und Bürger von Haßmersheim, zeitgleich mit der Bundestagswahl, einen neuen Bürgermeister. Mit Matthias Forster hat nun auch ein „Einheimischer“ seinen Hut in den Ring geworfen.

Forster lebt bereits von Kindesbeinen an in der Neckartalgemeinde. Seit 2002 ist der 41-Jährige Verwaltungsfachangestellte bei der Stadtverwaltung Mosbach beschäftigt, wo er nach beruflichen Stationen in der Stadtkasse auch sechs Jahre als Leiter der Verwaltungsstelle für die Stadtteile Neckarelz und Diedesheim wirkte. Nach einer Neustrukturierung in der Verwaltungsgliederung ist Forster dort auch heute noch erster Ansprechpartner für rund 9.000 Bürgerinnen und Bürger in allen Verwaltungsfragen.

Als Bürgermeister möchte Matthias Forster vor allem für einen neuen Politikstil in der Schiffergemeinde sorgen. Ein offenes Miteinander und ein konstruktiver Austausch sind ihm dazu besonders wichtig. „Ich kandidiere, weil sich etwas ändern muss“, erklärt Forster, der die Gemeindeentwicklung künftig im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger vorantreiben will. „Modern, schnell und bürgernah“ soll es nach seiner Vorstellung künftig im Haßmersheimer Rathaus zugehen. Als Bürgermeister will er dazu „persönlich, direkt und unkompliziert“ für die Einwohner da sein.

Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit im Finanzbereich der Großen Kreisstadt Mosbach will Forster vor allem auch die Finanzen der Gemeinde intensiv in den Blick nehmen. Gerade in Krisenzeiten gehe es darum, „die finanzpolitische Bodenhaftung nicht zu verlieren“, so der 41-Jährige.

Die Planung für neuen Wohnraum soll künftig mit dem Aufbau einer modernen öffentlichen Infrastruktur einhergehen. Eine Entwicklung zur „Schlafgemeinde“ will Forster daher unbedingt verhindern. „Vom öffentlichen WLAN bis zur Ladesäule – Haßmersheim soll modern und vielfältig werden“, gibt er zu Protokoll.

Auch die Chancen der Digitalisierung will der Verwaltungsfachangestellte besser ausschöpfen. Hier sind laut Forster viele Kommunen im Neckar-Odenwald-Kreis bereits einige Schritte weiter. Den Aufholprozess will er gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern von Haßmersheim, Neckarmühlbach und Hochhausen starten und ein kommunales Entwicklungsprogramm auf die Beine stellen. Neben der integrierten Strukturentwicklung, sollen auch Tradition und Kultur der Schiffergemeinde darin eine zentrale Rolle spielen.

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