Per Snapchat mit Kokain gehandelt

Per Snapchat mit Kokain gehandelt
Per Snapchat mit Kokain gehandelt

(Symbolbild – MrJayW/Pixabay)
Mosbach. (ots) Nach umfangreichen und akribisch geführten Ermittlungen gelang es dem Kriminalkommissariat Mosbach in Zusammenarbeit mit der Zentralen Ermittlungsgruppe Rauschgift des Polizeireviers Mosbach, einen groß angelegten Handel mit Betäubungsmitteln im Neckar-Odenwald-Kreis aufzudecken.

Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Mosbach ergaben sich im Rahmen eines seit November 2024 geführten Ermittlungsverfahrens Hinweise darauf, dass über einen Account beim Messenger-Dienst „Snapchat“ ein reger Handel mit Betäubungsmitteln, insbesondere Kokain, betrieben werden soll.

Der konkrete Verdacht richtete sich schließlich gegen einen 25-Jährigen aus Mosbach, der als Kopf einer Bande identifiziert wurde. Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurden sechs weitere Männer im Alter zwischen 21 und 25 Jahren als mutmaßliche Bandenmitglieder ermittelt.

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Am vergangenen Donnerstag wurde der 25-jährige Hauptverdächtige bei einer Rauschgiftübergabe von Spezialkräften der Polizei festgenommen. Zeitgleich erfolgten Durchsuchungen von insgesamt acht Wohnobjekten im Neckar-Odenwald-Kreis, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis und Landkreis Heilbronn. Dabei wurden sechs weitere Tatverdächtige vorläufig festgenommen.

Bei den Einsatzmaßnahmen und den anschließenden Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte umfangreiches Beweismaterial sicher, darunter einen Bargeldbetrag im hohen vierstelligen Bereich, vorportionierte Konsumeinheiten von Kokain und Marihuana sowie eine scharfe Schusswaffe mit Munition, mehrere Schreckschusswaffen, einen Elektroschocker und einen Schlagring.

Bereits am darauffolgenden Tag wurden fünf der vorläufig festgenommenen Männer dem Haftrichter am Amtsgericht Mosbach vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mosbach Haftbefehle unter anderem wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln. Die Tatverdächtigen wurden anschließend in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an.

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