Die Zelebranten Pfarrerin Bianca Meinzer, Pfarrer Michael Gartner, Diakon Markus Vogl, Kirchenältester Michael Lagler, DRK-Kreisgeschäftsführer Guido Wenzel, weitere Mitwirkende des Jubiläums-Gottesdienstes sowie DRK-Präsident Gerhard Lauth mit Brigitte Lauth und Präsidiumsmitglied Volker Fütterer. (Foto: pm)
Ökumenischer Gottesdienst zum Jubiläumsausklang
Mosbach. (sb) Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Mosbacher Stiftskirche sagten der DRK-Kreisverband Mosbach und die evangelische sowie die katholische Kirchengemeinde zum Jahresausklang „Danke“ an alle ehrenamtlich und hauptamtlich Engagierten im Roten Kreuz.
Anlass des Gottesdienstes am 30. Dezember war der 150. Jahrestag der Gründung des Mosbacher Frauenvereins, der als Keimzelle des DRK-Kreisverbandes gilt.
Den Gottesdienst zelebrierte Pfarrerin Bianca Meinzer gemeinsam mit Pfarrer Michael Gartner, Diakon Markus Vogl, dem Kirchenältesten Michael Lagler sowie Guido Wenzel, Kreisgeschäftsführer des DRK in Mosbach. In der Begrüßung freute sich Bianca Meinzer, dass man gemeinsam und ökumenisch feiern könne.
Im Gebet erinnerten die Geistlichen lobend und dankbar daran, dass die engagierten Rotkreuzler seit 150 Jahren helfen, ohne zu fragen. Pfarrer Gartner verwies auf das Element des Kreuzes in beiden Organisationen. Himmel und Erde seien da verbunden. Ebenso stehe das Kreuz für die offenen Arme.
Segen galt allen, die für andere da sind, oft auch über eigene Kräfte hinaus. Michael Lagler, Kirchenältester und zugleich Präsidiumsmitglied im DRK-Kreisverband Mosbach, las passend zum Gottesdienst das Gleichnis vom barmherzigen Samariter aus dem Lukas-Evangelium.
Auch Guido Wenzel machte den Samariter zum Thema seiner Predigt. Er verlegte die Notsituation des niedergeschlagenen Reisenden in die heutige Zeit. Oft verdränge das Wählen des Notrufs 112 und die Gewissheit, dass der Rettungsdienst kommt, das beherzte Eingreifen. Doch selbstloses Helfen und Nähe geben seien weiterhin gefragt.
In den Fürbitten erbaten Haupt und Ehrenamtliche des DRK Gottes Segen für alle Menschen in Not, für die Obdachlosen, für die Helfenden im Rettungsdienst und der gesamten Blaulichtfamilie wie auch in den sozialen Diensten.
Abonnieren Sie kostenlos unseren NOKZEIT-KANAL auf Whatsapp.
Gesprochen wurden die Fürbitten von Michael Lagler, Marion Hoffmann aus der Gruppe der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV), Jakob Schlegel von den Rotkreuzdiensten, Sabine Gastler von der Verbandsverwaltung sowie von Tanja Noack aus der Therapiehundegruppe.
Deren Mitglieder und ihre Hunde setzten eine besondere Note in diesem Gottesdienst. Auch die Musik spielte eine große Rolle. Der Bezirksbläserkreis unter der Leitung von Bezirkskantorin Isabelle Richter umrahmte die Feier; die Kantorin war zudem auch am Flügel und an der Orgel zu erleben. Die Kollekte am Ausgang kam der Obdachlosenhilfe des DRK Mosbach zugute.
Mit dem Gottesdienst endete das Jubiläumsjahr „150 Jahre Rotes Kreuz in Mosbach“, das mit dem Festakt in der Alten Mälzerei, dem „KatSchutzTag“ am Neckarelzer Messplatz, einem Tag der offenen Tür an der Rettungswache und weiteren Aktionen gefeiert wurde. In Erinnerung bleibt das „Rote Kreuz“, das die Schüler des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums Mosbach auf dem Marktplatz stellten, wobei beeindruckende Luftbilder entstanden.
Nach dem Gottesdienst zogen auch Präsident Gerhard Lauth und Geschäftsführer Wenzel ein positives Fazit. Man habe sich im Laufe des Jubiläumsjahres gut präsentieren können, seine Leistungsfähigkeit dargestellt und viel Rückhalt aus der Bevölkerung erfahren. Dafür sei man sehr dankbar.
Auch für die nächsten 150 Jahre freut sich der DRK-Kreisverband Mosbach über fleißige helfende Hände in allen Bereichen.
