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Mosbach. (her) Groß war die Freude am Nicolaus-Kistner-Gymnasium (NKG) als dieser Tage eine Urkunde für Clemens Kleih aus der Klasse 10a angekommen ist, die ihn mit dem dritten Preis beim Landeswettbewerb Mathematik auszeichnete.
Die Urkunde ist unterschrieben von Ministerin Schopper und dem Verantwortlichen des Landeswettbewerbs, Torsten Rupf. Zusätzlich ist mit der Urkunde der Buchpreis „Das kleine Einmaleins des klaren Denkens“ von Christian Hesse verbunden.
Schulleiter Jochen Herkert und seine Stellvertreterin Elvira Horvath gratulierten Clemens Kleih und brachten dabei wie Klassenlehrerin Barbara Castano-Cabrales, Abteilungsleiter Dominik Diemer, Mathematiklehrerin Saskia Jammernegg und die Fachbeauftragte für Mathematik Veronika Wedl ihre Hochachtung für diese Auszeichnung zum Ausdruck.
Der Wettbewerb zielt darauf ab, dass Jugendliche, die Spaß an der Mathematik haben, ihre Fähigkeiten erproben und weiterentwickeln. Seit 1987 veranstaltet das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg den Landeswettbewerb Mathematik, der sich an leistungsstarke Schülerinnen und Schüler bis Klassenstufe 10 richtet und an dem in diesem Jahr fast 500 Teilnahmen zu verzeichnen waren.
Der Landeswettbewerb in Baden-Württemberg stellt Anforderungen, die über den regulären Mathematikunterricht hinausgehen. Gefragt sind nicht nur korrekte Endergebnisse, sondern vor allem eigenständige Lösungswege, vollständige Beweise und mathematische Präzision.
Deshalb passe der Landeswettbewerb Mathematik hervorragend in das Bildungssystem des NKG, das die gesamte Region im bundesweiten Netzwerk der MINT – excellence – Gymnasium vertritt, und trage dadurch wesentlich zur individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler bei, so Schulleiter Herkert.
Zusätzlich erhielt Clemens Kleih aufgrund der besonderen Auszeichnung noch eine Urkunde vom Nicolaus-Kistner-Gymnasium. Am NKG versteht man den Landeswettbewerb Mathematik als eine besondere Form der Begabtenförderung.
Er soll für jüngere Schülerinnen und Schüler eine Anregung sein, ihre mathematischen Begabungen zu testen und weiterzuentwickeln und die Bearbeitung von komplexeren Problemen kann gerade auf Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe eine besondere Motivation ausüben.
Besonders bei komplex begabten Jugendlichen ist es wichtig, schon in der Mittelstufe ansprechende Fördermöglichkeiten anzubieten und sie mit ähnlich interessierten Altersgenossen in Kontakt zu bringen.
