FW-Partei bestätigt Vorstand

Landtagswahl 2026
Landtagswahl 2026

Blick auf die Landtagswahl

Mosbach. (pm) Am vergangenen Freitag fand in Mosbach der Kreisparteitag der Freien-Wähler-Partei (FW-Partei) Neckar-Odenwald statt. Im Rahmen der turnusmäßigen Neuwahlen bestätigten die Mitglieder den bisherigen Vorstand ohne größere Veränderungen im Amt.

Kreisvorsitzender bleibt Johannes Petermann, stellvertretender Kreisvorsitzender ist weiterhin Eberhard Leutz. Das Amt des Schatzmeisters führt künftig Lukas Geier aus und Schriftführer ist Joachim Förster.

In seiner Rede blickte der erneut gewählte Kreisvorsitzende auf die vergangenen zwei Jahre seit der Gründung der Kreisvereinigung zurück: „Es ist uns gelungen, aus einer kleinen Gruppe von Menschen, die sich zuvor nicht kannten, aber dieselben Werte und Überzeugungen teilen, auf Kreisebene Fuß zu fassen und sich zu etablieren.“, betonte er.

Dabei wurde insbesondere die kontinuierliche Entwicklung hervorgehoben. Von den ersten Wahlkämpfen mit Plakataktionen und Informationsständen auf Märkten bis hin zur professionelleren Organisation mit Materiallagern, Bauzäunen und eigenen Flyern habe man sich Schritt für Schritt weiterentwickelt.

„Gemeinsame Wahlkämpfe, Veranstaltungen, die Teilnahme an Demonstrationen sowie das Sammeln von Unterstützungsunterschriften haben uns zu einer eingespielten und sich vertrauenden Gemeinschaft gemacht“, lautete der Tenor der Versammlung.

Auch die stärkere Vernetzung mit benachbarten Kreisverbänden sowie mit Arbeitskreisen der Partei habe dazu beigetragen, eigene und vor allem Themen des ländlichen Raums sichtbarer zu machen und eigene Positionen in Programmen und Pressemitteilungen zu verankern.

Für den Landtagskandidaten Eberhard Leutz standen insbesondere die Schulpolitik und der Erhalt des dreigliedrigen Schulwesens im Mittelpunkt seiner Ausführungen. Ebenso thematisierte er das wachsende Gefühl vieler Menschen im ländlichen Raum, zunehmend „abgehängt“ zu werden – eine Entwicklung, die sich seiner Ansicht nach auch an der bedrückenden Situation der Kliniken in Mosbach und Buchen, die es zu erhalten gilt.
„Wenn Krankenhäuser sterben, sterben Menschen“, betonte er mit deutlichen Worten.

Es wurde auch eingeräumt, dass es für eine neue politische Kraft im bestehenden Parteienspektrum einige Herausforderungen gebe. Ein „Strohfeuer“ wird man jedoch nicht sein. Unabhängig vom Ausgang kommender Wahlen – insbesondere mit Blick auf die Landtagswahl 2026 – wird die Kreisvereinigung weiterhin für eine ideologiefreie, bürgernahe und sachorientierte Politik eintreten. Der Fokus liegt dabei auf den Ideen und der Kompetenz der Kommunen vor Ort statt auf Lobbyismus und dem Einfluss von Interessengruppen.

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