Das bestehende Gemeindeteam in Mudau, aus dem Elfriede Hauk und Marion Frank nach zum Teil jahrzehntelanger segensreicher Arbeit verabschiedet wurden, hat erfreulichen Zuwachs erfahren. (Foto: Simone Schölch)
Mudau. (sis) War es Zufall, dass während des gesamten Gottesdienstes die Sonne durch die Kirchenfenster der Mudauer Pfarrkirche schien und eine zaghafte, aber doch schon wahrnehmbare Wärme verbreitete?
Wer wollte, konnte dieses Licht als Zeichen werten: Als Zeichen für einen noch zaghaften, aber doch wahrnehmbaren Aufbruch im kirchlichen Leben Mudaus. Denn an diesem Morgen wurde in einer sich dem Gottesdienst anschließenden Gemeindeversammlung das neue Gemeindeteam vorgestellt. Und das hat enormen Zuwachs bekommen.
Zuvor hatte Pater Kamil aus Walldürn die Messe gefeiert. In seiner Predigt machte er Mut, das permanente Kontrollbedürfnis aufzugeben und im Vertrauen auf Gottes Nähe das Leben mit allen Ecken und Kanten anzunehmen, wie es nun einmal ist. Dieses „lebt einfach und macht das Beste draus“ beschreibt auch die Motivation der Gemeindeteammitglieder, die neu zum bestehenden Team dazu gestoßen sind und dem kirchlichen Leben in Mudau neue Impulse geben wollen.
Sie wurden in der sich dem Gottesdienst anschließenden Gemeindeversammlung von der leitenden Referentin Alexandra Blaschek vorgestellt und werden vom Pfarreirat bestätigt, nachdem die Versammlung dafür gestimmt hatte. Zuvor hatte die Referentin mit Elfriede Hauk und Marion Frank zwei verdiente Mitglieder des bisherigen Gemeindeteams nach zum Teil jahrzehntelanger segensreicher ehrenamtlicher Arbeit verabschiedet: „Ihr habt das kirchliche Leben in Mudau mitgeprägt.“
Im Anschluss hat Klemens Herkert, der einige der neuen Mitglieder erfolgreich „angeworben“ hat, über die anstehende Innenrenovierung der Mudauer Pfarrkirche berichtet. Demnach wird darüber nachgedacht, den Altar nach vorne zu versetzen, um im Chorraum dahinter mehr Platz zu schaffen. Dort könnte sich die Gemeinde bei kleineren Gottesdiensten versammeln.
Eine weitere Überlegung ist, die Bänke hinter dem Mittelgang zu entfernen, um den so entstehenden Raum mit flexibler Bestuhlung für besondere Gottesdienstformen nutzen zu können. Auch die anstehende Heizungsrenovierung und die Erneuerung von Elektrik, Beleuchtung und Mikrofonanlage sprach Herkert an. Beendet wurde die Gemeindeversammlung mit einem Kirchenkaffee. „Bleibt noch ein bisschen da und lebt Gemeinschaft“ – eine Aufforderung, der das neue Team und etliche Gottesdienstbesucher gerne nachkamen.
