Innenminister Strobl besucht Feuerwehren

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(Foto: pm)

Osterburken/Limbach. (pm) Große Freude herrschte bei den Feuerwehrmitgliedern, als Innenminister Thomas Strobl dieser Tage gleich zwei neue Feuerwehrhäuser im Neckar-Odenwald-Kreis besuchte. In seiner Funktion als Minister des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen hatte Strobl bereits vor einigen Monaten zugesagt, die neuen Domizile der Feuerwehren in Osterburken und Limbach persönlich in Augenschein zu nehmen.

Beide Gerätehäuser ersetzen in die Jahre gekommene Feuerwehrunterkünfte, die den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht wurden. „Feuerwehr bedeutet nicht nur ehrenamtlichen Einsatz und große Motivation, sondern erfordert auch immer mehr Flexibilität im Einsatz. Dafür wollen wir unsere Feuerwehren optimal ausrüsten“, betonte Innenminister Strobl beim Besuch im Beisein des Landtagsabgeordneten und Ministers Peter Hauk sowie Kreisbrandmeister Jörg Kirschenlohr.

Modernes Feuerwehrhaus in Osterburken

Beim Rundgang durch das neue Feuerwehrhaus in Osterburken erläuterte Stadtkommandant Thomas Stark gemeinsam mit seinem Team die moderne Einrichtung. Das Gebäude verfügt über neun Fahrzeugstellplätze, eine Waschhalle sowie großzügige Umkleidebereiche, Stauflächen, einen Versammlungsraum, geräumige Materiallager und eine Schlauchwaschanlage. „Wir haben für die Zukunft gebaut“, betonte Bürgermeister Jürgen Galm. Ein besonderes Highlight sei der Jugendraum, der künftig intensiv für die Nachwuchsarbeit genutzt werden könne.

Innenminister Strobl zeigte sich beeindruckt von der neuen Wache. „Sie haben eines der schönsten Feuerwehrhäuser in Baden-Württemberg“, lobte er. Gleichzeitig sicherte er zu, dass das Land die Kommunen auch künftig bei der Ausstattung ihrer Feuerwehren unterstützen werde.

„Wir geben die Feuerschutzabgabe mit immerhin rund 100 Millionen Euro an das Feuerwehrwesen und die Kommunen weiter, um dadurch in der Fläche einsatzfähige Feuerwehren zu erhalten“, so Strobl. Neben der Förderung von Feuerwehrhäusern unterstützt das Land auch die Beschaffung von Einsatzfahrzeugen.

So erhielt die Stadt Osterburken beispielsweise Zuschüsse für einen neuen Gerätewagen-Logistik (GW-L), der erst vor Kurzem in Dienst gestellt wurde.

Mit einem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Osterburken und den besten Wünschen für die Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden verabschiedete sich der Innenminister anschließend in Richtung Limbach.

Auch Limbach setzt auf zukunftsfähiges Gerätehaus


(Foto: pm)
Dort wurde Strobl von Bürgermeister Thorsten Weber und Gesamtkommandant Josef Bangert empfangen. Auch in Limbach konnte sich der Minister vom gelungenen Neubau überzeugen.

Das Gerätehaus verfügt über vier Stellplätze, Umkleiden, Lagerflächen, einen Versammlungsraum sowie einen eigenen Raum für die Jugendfeuerwehr. „Das neue Gerätehaus in Limbach ist für alle Abteilungswehren von zentraler Bedeutung“, erklärte Bürgermeister Weber. Planung und Umsetzung seien wohlüberlegt und gelungen.

Dieser Einschätzung schloss sich auch Innenminister Strobl an. Er lobte insbesondere die Funktionalität und die großzügige Gestaltung des Gebäudes. „Das Gerätehaus in Limbach ist eine hervorragende Lösung für eine leistungsfähige Feuerwehr im ländlichen Raum“, sagte der Minister.

Besonders beeindruckt zeigte er sich zudem von der in Limbach stationierten Feuerwehrdrohne des Neckar-Odenwald-Kreises. „Nicht nur räumlich, auch technisch ist die Feuerwehr Limbach hervorragend aufgestellt“, stellte Strobl fest.

Land will Feuerwehren und Kommunen weiter entlasten

Mit Blick auf die Zukunft kündigte der Innenminister an, dass das Land die Kommunen noch stärker unterstützen wolle, etwa durch intensivere Sammelbeschaffungen. „Durch gemeinschaftliche Beschaffungen sparen wir Kosten und reduzieren den bürokratischen Aufwand deutlich“, so Strobl.

Zum Abschluss bedankte sich der Minister bei den Feuerwehrmitgliedern sowie bei der Gemeinde für ihr Engagement im Dienst der Allgemeinheit und verewigte sich mit einer persönlichen Widmung im Goldenen Buch der Gemeinde Limbach.

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