Bildräume zwischen Traum und Wirklichkeit

17749302199301.png

(Fotos: pm)

Ausstellung mit Werken Hartmut Tramers: Vernissage am 17. April

Eberbach. (ra) In Eberbach kennt man Hartmut Tramer als Maler, Arzt und Musiker. Ein Jahr nach seinem Tod gibt es nun eine große Werkschau. Die Vernissage zu der Ausstellung beginnt am Freitag, 17. April um 18.00 Uhr im Foyer des Rathauses. Bürgermeister Reichert spricht ein Grußwort, danach geht es über die Straße in die Galerie artgerecht.

Dort, im „KunstWERK ARTgerecht“, wie sich der Galerieverein unter Leitung von Juliane Kehm jetzt nennt, gibt es einen Sektempfang. Der renommierte Kunstverleger Claus Petschmann ist Kurator der Ausstellung und führt in Tramers Werk ein. Der langjährige Konzertpartner des Künstlers, der auch ein begnadeter Organist war, Ronald J. Autenrieth, beleuchtet in drei kurzen Sequenzen verschiedene Facetten der ausgestellten Bilder und der Person Hartmut Tramers musikalisch auf dem Stage-Piano.

„El Tiempo pasa – die Zeit vergeht!“ So lautet der Titel eines Bildes und das Motto der Ausstellung in der Galerie ARTgerecht Eberbach, mit der Hartmut Tramer im Rahmen zahlreicher Anlässe eng verbunden war, und zusätzlich im Rathausfoyer. Sie möchte an sein künstlerisches Schaffen, an seine Vielseitigkeit und sein Leben erinnern, so die Schulleiterin Annette Schabbeck, seine Frau.

Tramers Bilder wurden zuletzt in Hamburg, Frankfurt und Mannheim ausgestellt, einige hingen bereits in Cambridge, Prag, Paris und New York, ja sogar im Museum der Krim oder dem Terminal I des Stuttgarter Flughafens. So war nach dem Tod des populären Künstlers, den viele auch von seinen Open-Air-Konzerten auf dem Breitenstein kannten, eine Werkschau in Eberbach dringend geboten.

Die ausgestellten Exponate stammen aus seinem Nachlass oder wurden von privaten Leihgebern aufwändig beschafft. Etliche Werke sind großformatig. Dabei eröffnen sie surreale Bildräume zwischen Traum und Wirklichkeit, erzählen von Zeit und Vergänglichkeit und reflektieren innere Landschaften – kraftvoll in Farbe und Komposition, dabei sensibel und nachdenklich gleichermaßen.

Die Dauer der Ausstellung ist zunächst bis zum 17. Mai anberaumt. Die Öffnungszeiten der Galerie sind Samstag und Sonntag von 13 – 18 Uhr, im Rathausfoyer zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung. Führungen sind nach Anmeldung möglich (Tel. 0176 5630 1634), Annette Schabbeck wird auch spezielle Kinderführungen organisieren.

Werbung

Umwelt

Von Interesse