Breitenstein als Naturschutzgebiet schützen?

Breitenstein als Naturschutzgebiet schützen?
Breitenstein als Naturschutzgebiet schützen?

Am Breitenstein in Eberbach bietet sich ein strukturreiches Landschaftsbild mit großer Artenvielfalt. (Foto: pm)

Nachmittags am Breitenstein, abends in der Stadthalle

Eberbach. (pm) Der Breitenstein ist ein Naturjuwel und ein kostbarer Teil der heimatlichen Kulturlandschaft: Die Stadt Eberbach lädt gemeinsam mit der Höheren Naturschutzbehörde des Regierungspräsidiums Karlsruhe Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken im Bereich Breitenstein/Schollerbuckel sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, sich über die Zukunft des Breitensteins auszutauschen.

Was macht den Breitenstein zu einem Schatz der Natur? Welche Artenvielfalt gibt es dort? Wie kann ein mögliches Naturschutzgebiet den Breitenstein erhalten? Was bedeutet eine Ausweisung für die künftige Nutzung? Welche Fragen und Themen haben Bürgerinnen und Bürger?

Ökomobil am Breitenstein:

Bürgerinnen und Bürger können mit dem Ökomobil die Artenvielfalt am Breitenstein entdecken.

  • Montag, 20. April 2026, 14 bis 16 Uhr, Parkplatz am Breitenstein

Bürgerabend zum Breitenstein:

Bürgerinnen und Bürger erhalten die Möglichkeit, sich zu informieren und ihre Fragen zu stellen.

  • Montag, 20. April 2026, 18 bis 20 Uhr, Stadthalle Eberbach

Nachdem der Gemeinderat Ende März fraktionsübergreifend und einstimmig die Ausweisung eines Naturschutzgebiets im Bereich Breitenstein/Schollerbuckel befürwortet hat, sollen nun am 20. April die Eigentümerinnen und Eigentümer sowie die interessierte Bürgerschaft informiert und beteiligt werden. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Peter Reichert stellen Gebietskenner Natur und Artenvielfalt am Breitenstein vor.

Vertreter der Höheren Naturschutzbehörde erläutern anschließend die Ziele und den Ablauf einer möglichen Ausweisung zum Naturschutzgebiet. Danach sind alle Anwesenden gefragt: Im Austausch sollen Fragen beantwortet und Vorschläge für die künftige Entwicklung am Breitenstein besprochen werden. Die Ergebnisse des Abends werden zusammengefasst und dokumentiert.

Die Höhere Naturschutzbehörde würde ein Verfahren zur Ausweisung als Naturschutzgebiet starten, wenn sich abzeichnet, dass eine Mehrheit der Bürgerschaft dahintersteht. Ein Naturschutzgebiet lebt von der Unterstützung und der Akzeptanz vor Ort.

Mit diesem Bürgergespräch soll der erste Meilenstein gesetzt werden. Eine genaue Gebietsabgrenzung, ein Schutzkonzept oder Fördermöglichkeiten werden erst im weiteren Verfahren erarbeitet, besprochen und für alle offengelegt. Auch diese Themen stehen am Bürgerabend zur Diskussion.

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