Reparaturfreundlichen Rastplatz geschaffen

Reparaturfreundlichen Rastplatz geschaffen
Reparaturfreundlichen Rastplatz geschaffen

(Foto: Brauch-Dylla)

Pavillon mit Rad-Service-Station seiner Bestimmung übergeben

Lohrbach. (bd) Leider hatte Petrus kein Radler-Wetter geschickt, doch sonst stimmte alles bei der Einweihung des Pavillons mit Rad-Service-Station an der Lohrbacher Wanderbahn.

Fast drei Dutzend Interessierte und Beteiligte hatten sich zum kleinen Festakt des Lohrbacher Ortschaftsrats eingefunden, darunter Bürgermeister Patrick Rickenbrot, Mosbachs Wirtschaftsförderer Fabian Weiß und Leader-Geschäftsführerin Sabine Keller, die Ortsvorsteher Norbert Schneider namentlich begrüßte. Man übergebe ein großartiges Gemeinschaftsprojekt seiner Bestimmung und seiner Nutzung, das eine deutliche touristische Aufwertung der Wanderbahn direkt beim Sportheim des FC Lohrbach bedeute, freute sich Schneider.

Mustergültige Zusammenarbeit

Vorausgegangen sei eine mustergültige Zusammenarbeit zwischen dem Ortschaftsrat, der Stadtverwaltung und der Leader – Aktionsgruppe Neckartal – Odenwald.
Die Übernahme der Antragsarbeit durch Weiß und der 80-prozentige Leader-Zuschusses von nahezu 12.000 Euro stellten die wirtschaftliche Basis dar, die das Gelingen des von Arthur Neureuther erdachten und federführend realisierten Projekts möglich machten.

„Für Arthur Neureuthers Engagement ist jeder Dank zu klein!“, betonte Schneider und übergab das Wort an seinen Ortschaftsrats-Kollegen mit der Bitte, die Projektgeschichte vorzustellen.

Neureuther berichtete, dass im Herbst 2024 die Idee entstanden war, an der Wanderbahn beim Sportgelände des FC Lohrbach einen attraktiven Rastplatz mit Reparatur- und Versorgungsmöglichkeiten für die zahlreichen Nutzer:innen der Wanderbahn zu errichten.

Sein Konzept umfasste einen Pavillon mit Radservice-Station, eine Sitzgarnitur und einen Verkaufsautomaten, sowohl mit Esswaren und Getränken wie auch Pannensets oder Fahrradschläuchen für Radler. Letzterer stehe noch aus, aber die anderen Bestandteile seien nun in attraktiver Qualität realisiert und vom heutigen Tag an nutzbar, tatsächlich habe man die von der Johannes-Diakonie gefertigte und am Vormittag angelieferte Sitzgarnitur gerade noch zeitgerecht montiert. Dafür sei man eine lange Wegstrecke gegangen, habe jedoch umfassende Unterstützung erfahren.

„Es gab kein Nein!”

„Es gab kein Nein!”, berichtete Neureuther. So hätte, neben den bereits von Ortsvorsteher Schneider genannten lokalen und regionalen Stellen, auch das Verkehrsministerium Baden-Württemberg über die Förderung innerhalb des Projektes „Radkultur” den mit gesicherten hochwertigen Werkzeugen ausgestatteten Rad- Service – Punkt beigesteuert.

Die lokalen Unternehmen Bagger – Schäfer (Erdarbeiten) und Holzbau Münch hätten qualitativ hochwertige und termingerechte Arbeit geleistet, die Firma Lack kostenlos das Gerüst für die Streicharbeiten bereitgestellt und der FC Fortuna Lohrbach die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer bei Streich-, Montage- und Pflasterarbeiten mit Getränken versorgt. Der Wert der Eigenleistungen betrage über 3.500 Euro.

Abschließend wünschte Neureuther, der für seinen Enthusiasmus lang anhaltenden Beifall erhielt, dass der Pavillon als Treffpunkt in prädestinierter Lage von Wanderern und Radler*innen gut angenommen werde und “die Radler hoffentlich mehr rasten können als reparieren müssen!”. Und hoffentlich alsbald durch einen Verkaufsautomaten vervollständigt werde.

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