Brandstifter in Buchen verhaftet

Pyromanie als mögliche Ursache

Buchen/Hainstadt. Einen Ermittlungserfolg können Staatsanwaltschaft und Polizei im  Zusammenhang mit den Bränden in Buchen verbuchen. Seit Mitte des Jahres war es dort zu mehren Bränden gekommen, bei denen davon ausgegangen werden musste, dass es sich um Brandstiftungen handelte (wir berichteten mehrfach).

Nachdem von der Polizeidirektion Mosbach nach neuerlichen Bränden Mitte Oktober eine fünfköpfige Ermittlungsgruppe mit Sitz bei der Kriminalpolizei in Buchen eingerichtet worden war, konnten die Beamten jetzt einen im Landkreis ansässigen 28-jährigen Tatverdächtigen vorläufig festnehmen. Der Mann, der durch verschiedene Verdachtsmomente in das Visier der Ermittler geraten war, legte in seiner polizeilichen Vernehmung ein Geständnis ab.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mosbach wurde Haftbefehl gegen den Mann, dessen Handeln möglicherweise auf Pyromanie zurückzuführen ist,  erlassen, so dass er in Untersuchungshaft genommen wurde. Zu klären ist nun, ob der Mann möglicherweise für weitere Brandstiftungen außerhalb des Neckar-Odenwald-Kreises verantwortlich ist.

Bei den Bränden, bei denen auch eine Holzbaufirma in Buchen betroffen war, war ein Schaden von ca. 840.000 Euro entstanden.

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