Bei klirrendem Frost den Winter verbrannt

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Auf dem Winterhauch brannten heute die Fastnachtsfeuer. (Foto: Hofherr)

Waldbrunn. Mit Fastnachtsfeuern beendeten die Waldbrunner bei Einbruch der Dunkelheit und bei klirrenden Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt die Faschingszeit. Mit dem Anzünden des Fastnachtsfeuers folgten die Winterhauchdörfer einem alten Brauch. Die Fastnachtshaufen waren von Vereinen der einzelnen Ortsteile aus den ausgedienten Christbäumen aufgeschichtet worden. Mit den hoch lodernden Flammen sollten in früheren Zeiten der Winter vertrieben werden. Außerdem erbaten die Menschen  Fruchtbarkeit für ihrer Felder.




Zumindest als kurzfristige Maßnahme nutzten die Feuer, war es doch in ihrer Nähe mollig war. Wer jedoch ein paar Meter entfernt stand, merkte schnell, dass es ein bisschen mehr braucht, als ausrangierte Weihnachtsbäume, um den Winter vom Winterhauch zu vertreiben

Auch in Strümpfelbrunn gab es in diesem Jahr wieder ein sogenanntes Faschingsfeuer. Ausrichter war die Feuerwehr des Ortsteils. In anderen Ortsteilen zeichneten Vereine  verantwortlich, die den ein oder anderen Imbiss sowie wärmende Getränke servierten. Die Sicherungsmaßnahmen lagen aber überall in den Händen der Floriansjünger. 

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Der Neujahrsempfang der Gemeinde fand auch in diesem Jahr in feierlichem Rahmen in der Turnhalle beim Winterhauch-KinderCampus statt. Den Auftakt gestalteten die Sternsinger, die bereits in den vergangenen Tagen, bei eisigen Temperaturen, auf verschneiten Wegen in dem Waldbrunner Ortsteilen unterwegs waren, um Spenden gegen Kinderarbeit zu sammeln.

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