„Frauen gestalten Wirtschaft“

MdL Peter Hauk (CDU) besuchte Firma Berberich in Walldürn/Glashofen

Besuch Berberich Glashofen

(Foto: pm) 

Glashofen. (pm) „Ländlichen Raum fördern heißt auch Familienbetriebe unterstützen. Die Landesregierung hat hier offensichtlich großen Nachholbedarf“, so der Neckar-Odenwälder Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende Peter Hauk MdL (CDU) nach seinem Besuch bei der Firma Horst Berberich in Walldürn/Glashofen. Zuvor hatte Geschäftsführerin Petra Berberich, die das Familienunternehmen inzwischen in der dritten Generation leitet, bei einem Firmenrundgang in Anwesenheit von Bürgermeister Markus Günther und dem Glashofener Ortsvorsteher, Heinrich Hennig, ihr Unternehmen vorgestellt.




Der Betrieb beschäftigt derzeit 28 Mitarbeiter, Tätigkeitsschwerpunkte sind der überregional bekannte Omnibusbetrieb und die seit 1980 betriebenen Erdarbeiten. Strukturell ginge es der Firma gut, Sorgen bereiteten allerdings immer neue bürokratische Hürden sowie das Thema Erbschaftsteuer. „Beides führt dazu, dass man sich zweimal überlegt, ob man investiert oder doch erstmal abwartet,“ so Petra Berberich. Essentiell sei für die Firma auch, dass das Landratsamt Mosbach als direkter Ansprechpartner vor Ort vorhanden bleibe. Dort kenne man die Sorgen und Nöten auch der kleineren Firmen.

Wenn in Folge einer möglichen Landkreisreform durch die grün-rote Landregierung dieses künftig nach Heidelberg umziehen würde, wäre das ein harter Schlag die Firma, zumal man sich als Omnibusunternehmerin ohnehin schon von der Landesregierung und Verkehrsminister Hermann verlassen fühlt, so die Chefin weiter. Bürgermeister Günther ergänzte: „Es ist ja schon symptomatisch, dass auch auf der offiziellen Karte der Metropolregion die Stadt Walldürn nicht einmal eingezeichnet ist. Da muss sich in einigen Köpfen etwas ändern.“

Abschließend bilanzierte Hauk: „Familienunternehmen wie die Firma Berberich sind es, die mit dem Tragen eines persönlichen unternehmerischen Risikos maßgeblich dazu beitragen, dass Strukturen im ländlichen Raum erhalten bleiben und damit auch dafür Sorge tragen, dass das Leben bei uns lebenswert bleibt. Dafür gilt es auch einmal Danke zu sagen.“

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