Vorzeigeunternehmen in der Region besucht

MdB Nina Warken bei König & Meyer in Wertheim

Wertheim. (pm)  „Es ist schon beeindruckend, dass fast jeder, der ein Musikinstrument besitzt, auch ein Produkt der Firma „König & Meyer“ nutzt. In den vergangenen Jahrzehnten ist hier in Wertheim ein weltweit agierendes Unternehmen  der Branche Musikzubehör entstanden, auf den Stadt und Region wirklich stolz sein können“, so die Tauberbischofsheimer Bundestagsabgeordnete Nina Warken zum Auftakt ihres Besuches bei der Firma König & Meyer in Wertheim.

Die Wertheimer Stadträtin und Geschäftsführerin Gabriela König hatte die Bundestagsabgeordnete eingeladen. Begleitet wurde Warken von einer CDU-Delegation, der auch der Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzende Udo Schlachter und die  Gemeinderäte Axel Wältz, Bernd Hartmannsgruber, Sebastian Sturm und Stefan Kempf sowie der  Wertheimer Bürgermeister Wolfgang Stein angehörte.

Nach der Begrüßung berichtete die Geschäftsführerin zunächst aus der Geschichte des Unternehmens. Dieses sei im Jahr 1949 in Wertheim von ihrem Großvater mitbegründet worden. Begonnen habe man damals mit sieben Mitarbeitern, heute habe die Firma rund 270 Beschäftigte. Auf 15.000 m² stelle man etwa 1.500 Produkte her. Produziert werde nach der Devise „Qualität im Detail“, so Gabriela König.

Auch  ihrem Vater wäre es immer wichtig gewesen, möglichst viele Produktionsprozesse vor Ort und damit selbst in der Hand zu haben – nur so könne man beste Qualität auch tatsächlich garantieren. „Und diese Strategie hat sich als richtig erwiesen. Heute sind wir im Bereich Premium-Musikzubehör, insbesondere bei Notenpulten, Mikrofon- und Instrumentenständern, Boxenstativen, Sitzen sowie Zubehör für Beleuchtungs-, Beschallungs- und Studiotechnik weltweit Marktführer. Inzwischen verkaufen wir unsere Produkte in rund 80 Länder“, so Gabriela König. Allerdings müssen wir uns immer mehr mit Kopien aus Fernost auseinandersetzen, so die Geschäftsführerin. „Wenn wir heute eine Neuheit präsentieren, ist oft schon innerhalb von  zwei Jahren eine Kopie auf dem Markt.“ Dennoch seien Neuentwicklungen für das Unternehmen sehr wichtig. Auch deshalb arbeite man eng mit Kunden, aber auch bekannten Musikern, wie etwa den deutschen  Popgruppen Silbermond oder Luxuslärm, zusammen. „Durch die hochwertige  Qualität und Langlebigkeit der Produkte und einen Vorsprung an Innovationen können wir uns in einem stark umkämpften Markt behaupten“, so König weiter.

Warken besucht Vorzeigeunternehmen

(Foto: pm) 

Beim Rundgang durch die Firma zeigte sich Warken von den modernen Produktionsanlagen beeindruckt. Rund 1,3 bis 1,5 Millionen Euro investiere man jährlich am Standort. Auf diese Weise werde versucht, die Produktionsprozesse zu rationalisieren und auf dem neuesten Stand der Technik zu sein, berichtete die Geschäftsführerin. Dabei werde auch auf eine umweltfreundliche und ressourcenschonende Fertigung gesetzt.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Schlachter ließ es sich bei dem Besuch  nicht nehmen, die Anwesenden auf das außerordentliche gesellschaftspolitische Engagement der Firma in der Region  hinzuweisen.

Zum Abschluss bedankte sich Nina Warken bei der Firmenleitung,, die ein Unternehmen  „bodenständig und mit sozialer Verantwortung für Stadt und Region“ führe, aber dennoch in einem globalen Weltmarkt agiere. „Gesellschaftliches regionales Engagement und internationaler wirtschaftlicher Erfolg gehen hier Hand in Hand. Ein Vorbildunternehmen in unserer Heimat“, so das Fazit der Bundestagsabgeordneten. 

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