TSV Asperg 2 – SV Germania Obrigheim 26:27 (12:15)
Asperg. (sw) Der SV Germania Obrigheim war am Samstagnachmittag beim TSV Asperg 2 gefordert und setzte sich in einer spannenden Partie knapp 26:27 durch.
Starker Start und verdiente Führung
Der SVO erwischte einen guten Beginn und erspielte sich früh leichte Vorteile. Schnell ging das Team mit 2:4 in Führung und fand im Angriff immer wieder passende Lösungen. Auch in der Defensive zeigten sich die Germanen von Beginn an wach und kompakt, sodass sich die Gastgeber jeden Treffer hart erarbeiten mussten.
Bis zum 11:13 nach rund 25 Minuten blieb der Vorsprung bestehen. In der Schlussphase der ersten Halbzeit bot sich dem SVO sogar die Möglichkeit, auf fünf Tore davonzuziehen. Diese Chance blieb jedoch ungenutzt, sodass beim Stand von 12:15 die Seiten gewechselt wurden.
Obrigheim bleibt zunächst am Drücker
Auch nach dem Seitenwechsel blieb der SV Obrigheim zunächst die spielbestimmende Mannschaft. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung auf vier Tore an. Vor allem Niklas Pfleger, mit starken zehn Treffern, sowie Lukas Halder setzten im Angriff immer wieder wichtige Akzente. Zwölf Minuten vor dem Ende führte der SVO noch mit 21:24 und schien die Partie weiter im Griff zu haben.
Spannung bis in die Schlusssekunden
Im weiteren Verlauf wurde das Spiel jedoch deutlich enger. Der TSV Asperg 2 stellte in der 52. Minute den Anschluss her und verkürzte auf 25:26. In der Folge entwickelte sich eine hitzige Schlussphase mit viel Kampf und wenig Spielfluss.
Trotz Unterzahl in den letzten Minuten behielt der SVO die Nerven. Die Gastgeber hatten zwar noch die Chance auf den Ausgleich, doch Obrigheim verteidigte den knappen Vorsprung und brachte das 26:27 über die Zeit.
Verdienter Auswärtserfolg
Am Ende stand ein hart erkämpfter Erfolg,. Auch wenn nicht alles perfekt lief, zeigte der SV Obrigheim eine gute Leistung und setzte sich in der entscheidenden Phase durch. Vor allem die stabile Abwehr über 60 Minuten war der entscheidende Faktor.
Aufstellung und Torschützen
Niklas Pfleger erzielte zehn Treffer, Lukas Halder sieben, Christian Scheu fünf, Albin Mustafa drei sowie Julius Eyermann und Arthur Kistner jeweils einen. Zudem spielten Paul Zimmermann, Robert Filipovic, Fabian Kümmel, Kevin Bieler, Marc Didszum sowie im Tor Arianit Mustafa und Joachim Guagliano.
